Sebastian Guggolz stellt am 11. Dezember um 11 Uhr in der Buchhandlung Schwarz einige seiner Bücher vor

»Die Welt ist eine Dichtung meiner Sinne / und erlischt, wenn ich sterbe.« (Eeva-Liisa Manner)

SONNTAG // 11. DEZEMBER 2022 // 11:00 UHR LITERARISCHE MATINÉE AM 3. ADVENT: SEBASTIAN GUGGOLZ STELLT SEIN DIESJÄHRIGES VERLAGSPROGRAMM VOR Kennen Sie Eeva-Liisa Manner oder Amalie Skram?

Beide sind Autor:innen, die im 2014 gegründeten Guggolz Verlag erscheinen.

Der Verleger Sebastian Guggolz widmet sich Büchern und Autor:innen, die häufig nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen und macht so Regionen auf der literarischen Landkarte sichtbar. Abseits der kulturellen Metropolen findet er Literatur, die sich nicht nach Moden oder dem Zeitgeist richtet.

Sebastian Guggolz wird Ihnen die beiden genannten und noch weitere Autor:innen aus seinem diesjährigen Verlagsprogramm vorstellen. Sebastian Reiß wird ausgewählte Textstellen aus den Werken lesen.

Freuen Sie sich auf eine literarisch-adventliche Matinée mit Neuübersetzungen und Neuausgaben vergessener und zu Unrecht aus dem Fokus geratener Autor:innen.

Datum: Sonntag / 11. Dezember / 11.00 Uhr Ort: Buchhandlung Schwarz, Günterstalstr. 44, Freiburg im Breisgau Eintritt: Pay After (Sie entscheiden nach der Veranstaltung, wieviel Sie zahlen.)

»13,5 x 21,5« – der Guggolz Verlag und mairisch sprechen beim Festival »Wir machen Bücher« über Buchformate

Die Verleger Daniel Beskos vom Mairisch Verlag & Sebastian Guggolz vom Guggolz Verlag treffen aufeinander und mit ihnen zwei unterschiedliche gestalterische Ansätze.

»13,5 x 21,5« – über verschiedene Buchformate
28. November 2022
19:30 Uhr
Galerie p98a
Potsdamer Straße 98A (Zweiter Hinterhof)
10785 Berlin

»Andere Bücher braucht das Land« im Literaturhaus München

26.11.22 - 27.11.22
Andere Bücher braucht das Land 2022
Markt der unabhängigen Verlage

SA 26.11. // 11-18 Uhr
SO 27.11. // 11-18 Uhr
Gesamtes 3. OG des Literaturhauses München
Eintritt frei

Seit 2006 präsentieren sich am ersten Adventswochenende im Literaturhaus unabhängige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und zeigen ihre besonderen Bücher und Programme mit viel Herzblut: Prosa, Pop und Poesie, literarische Neu- und Wiederentdeckungen, illustrierte Bücher und Graphic Novels, Kinderbücher und Kalender, druckgrafische Werke und buchkünstlerische Editionen.
Nach zwei Jahren coronabedingter Pause freuen wir uns dieses Jahr ganz besonders, Buchliebhaberinnen und Verlegerinnen zusammenzubringen. Im gesamten 3. Obergeschoss werden unabhängige Verlage von ihren Macher*innen selbst vorgestellt. Mit dabei: traditionsreiche Verlage sowie Neuentdeckungen. Andere Bücher, schöne Bücher und mutige Bücher – hier findet man sie.

DIE AUSSTELLENDEN VERLAGE:
avant-verlag (Berlin) // AvivA Verlag (Berlin) // bahoe books (Wien) // CulturBooks (Hamburg) // DÖRLEMANN (Zürich) // edition fünf (München) // Edition Moderne (Zürich) // Guggolz Verlag (Berlin) // homunculus verlag (Erlangen) // Jaja Verlag (Berlin) // Kanon Verlag (Berlin) // Korbinian Verlag (Berlin) Kremayr & Scheriau (Wien) // lieblingsdruck (Leipzig) // MaroVerlag (Augsburg) // Mixtvision (München) // Peter Hammer Verlag (Wuppertal) // REPRODUKT (Berlin) // Rotopol (Kassel) // Secession Verlag für Literatur (Zürich) // Transit Verlag (Berlin) // Verbrecher Verlag (Berlin) // Verlag Das Wunderhorn (Heidelberg) // Voland & Quist (Berlin/Dresden) // Weidle Verlag (Bonn)

Der Guggolz Verlag am 13. November bei der Winterlese in Bad Mergentheim

Winterlese 2022: Büchermarkt im Schloss
Sonntag, 13.11.2022, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr
Im Residenzschloss Mergentheim
4. Büchermarkt unabhängiger Verlage und Lesungen im Schloss

Endlich! Wie sehr wir uns freuen, dass in diesem Jahr nach pandemiebedingter Auszeit wieder die »Mergentheimer Winterlese – Büchermarkt unabhängiger Verlage« im Residenzschloss Mergentheim/Deutschordensmuseum stattfinden wird. Am Sonntag, 13. November, kann man von 11 bis 17 Uhr mit Verlegerinnen und Verlegern ins Gespräch kommen, stöbern, Weihnachtsgeschenke erwerben und diversen Lesungen lauschen. Außerdem gibt es ein Gewinnspiel, bei dem – unter anderem – eine Reise an einen literarischen Ort zu gewinnen ist. »Literatur im Schloss« (Buchhandlung Moritz und Lux, Deutschordensmuseum und Ulrich Rüdenauer) sowie die Stadt Bad Mergentheim haben sich zusammengetan, um diese Mini-Buchmesse im Schloss auf die Beine zu stellen – Hauptförderer ist das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Kleine, unabhängige Verlage sind der eigentliche kreative Motor des Literaturbetriebs: Sie machen Entdeckungen, gestalten wunderschöne Bücher und werben mit Leidenschaft für alle möglichen Formen der Literatur. Neue Sachbücher und Romane, Gedichtbände und Kinderbücher lassen sich beim 4. Mergentheimer Büchermarkt bestaunen und kaufen. Der Eintritt zur »Winterlese« und zu den anderen Räumlichkeiten des Residenzschlosses ist am 13. November frei.

Bereits am Abend zuvor – am Samstag, 12. November, um 19 Uhr – stellt eine illustre Reihe von Verlagsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern bei einer »Literatur-Soirée« in der Buchhandlung Moritz und Lux ihren Verlag und Lieblingsbücher vor. Moderiert wird dieses »Speed-Dating« von Beatrice Faßbender. Die Sprecherin Ulrike Götz liest ausgewählte Passagen aus den Werken. Karten für diesen Abend gibt es bei der Buchhandlung Moritz und Lux im Vorverkauf.

Verlage, die sich in diesem Jahr präsentieren:
Berenberg Verlag (Berlin)
Dörlemann Verlag (Zürich)
Edition Converso (Karlsruhe)
Guggolz Verlag (Berlin)
Günther Emig (Niederstetten)
Homunculus (Erlangen)
Kanon (Berlin)
Killroy Media (Ludwigsburg)
Kunstanstifter Verlag (Mannheim)
Moritz (Frankfurt am Main)
Schöffling & Co. Verlag (Frankfurt am Main)
Transit (Berlin)
Verbrecher Verlag (Berlin)
Verlag Das Wunderhorn (Heidelberg)
Verlag Klaus Wagenbach (Berlin)
Verlag Ulrich Keicher (Warmbronn)
Weidle Verlag (Bonn)

Lesungen und Gespräche
11 – 17 Uhr Illustration, Grafik und Live-Zeichnen mit Michael Blümel

11.15 – 11.45 Uhr Hartwig Behr und sein Buch über die Zeit des Nationalsozialismus in Mergentheim (Günther Emig)
12.15 – 12.45 Uhr Marion Detjen stellt Helen Wolffs „Hintergrund für Liebe“ vor (Weidle)
13.15 – 13.45 Uhr Jürgen Hosemann reist ans Meer und wühlt im Papierkorb (Berenberg)
14.15 – 14.45 Uhr Carolin Callies entführt in ihre Lyrikwelten (Schöffling)
15.15 – 15.45 Uhr Kristine Listau und Jörg Sundermeier sprechen über „Eine europäische Frau“ (Verbrecher)
16.15 – 16.45 Uhr Bernd Marcel Gonner erkundet die Natur Hohenlohes (Killroy Media)

Eintritt frei

Buch- und Verlagsvorstellung des Verlegers Sebastian Guggolz im Düsseldorfer Heine Haus am 4. November

Am 4. November 2022, Fr., 19:30 Uhr
Eintritt: 5 EUR
Im:
Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf
Bolkerstraße 53
40213 Düsseldorf

Der mit 5000 Euro dotierte Preis der Hotlist geht 2022 an den Guggolz Verlag für Viktor Schklowskis Roman »Zoo«, aus dem Russischen übersetzt von Olga Radetzkaja.

Die »Hotlist« zeichnet jährlich die besten Bücher von den besten unabhängigen Verlagen aus, sie ist eines der wichtigsten Instrumente, um zu zeigen, was die unabhängigen Verlage für den Reichtum, die Qualität und den Erfolg der Buchkultur im deutschsprachigen Raum leisten. Die Jury verleiht den Preis der Hotlist 2022 dem Berliner Guggolz Verlag für das Verdienst, Viktor Schklowskis Zoo. Briefe nicht über Liebe, oder die dritte Heloise wiederentdeckt und in neuer, auf der russischsprachigen Erstausgabe von 1923 basierender Übersetzung zugänglich gemacht zu haben. „Ausgezeichnet wird der Verlag für einen herausragend edierten sowie anspruchsvoll gestalteten Band, in dem Schklowski (1893– 1984) mit der subversiven Stimme des sowjetischen Emigranten ein eigenwilliges, hochgradig poetisches Panorama des russischen Berlin von vor einhundert Jahren entfaltet“, so die Jury in ihrer Begründung. Der Verleger Sebastian Guggolz stellt das Buch und den Verlag im Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf vor.

Viktor Schklowski (1893–1984) gehört zu den Hauptvertretern des russischen Formalismus, arbeitete als Literatur-, Theater- und Filmkritiker sowie als Drehbuchautor und Essayist.

Veranstalter: Literaturhandlung Müller&Böhm und Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

VVK: Literaturhandlung Müller&Böhm
Eintritt: 5,- €

Eeva-Liisa Manner: »Das Mädchen auf der Himmelsbrücke« am 3. November bei Lehmkuhl in München

Donnerstag,
03. November 2022
20:00 Uhr bei Lehmkuhl

Eintritt: 10,- €

»Der Guggolz Verlag hat ein unverwechselbares Markenzeichen: hervorragende Übersetzungen.« Süddeutsche Zeitung

2014 gründete Sebastian Guggolz seinen eigenen Verlag mit dem Anspruch, zu Unrecht vergessene Autorinnen und Autoren aus Regionen, die nicht im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit stehen, auf der literarischen Landkarte wieder sichtbar zu machen. Für seine Neuübersetzungen und Neuausgaben wurde der Verlag mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Spitzenpreis des Deutschen Verlagspreises. Zusammen mit dem Übersetzer Maximilian Murmann stellt Sebastian Guggolz seine jüngste Entdeckung vor: die finnische Autorin Eeva-Liisa Manner (1921-1995), die mit ihrem Roman Das Mädchen auf der Himmelsbrücke die literarische Moderne in den 1950er Jahren nach Finnland brachte.

Sebastian Guggolz
hat Kunstgeschichte, Germanistik und Volkskunde studiert, arbeitete ab 2006 als Lektor bei Matthes & Seitz und konnte sein eigenes Verlagsprojekt mit dem Gewinn von 250.000 Euro bei einer ZDF-Quizshow anschieben.

Maximilian Murmann
übersetzt aus dem Finnischen und Estnischen. Für Das Mädchen auf der Himmelsbrücke erhielt er das Arbeitsstipendium des Freistaates Bayern und das Literaturstipendium der Landeshauptstadt München.

Am 31. Oktober: Sebastian Guggolz und sein Verlag bei Agnes in Köln

Am 31. Oktober, 20 Uhr - Agnes-Buchhandlung in Köln (Neusser Straße 63), der Eintritt ist frei
Ein Abend mit dem Verleger Sebastian Guggolz

2014 hat Sebastian Guggolz seinen feinen Verlag gegründet. Mit Neuübersetzungen und Neuausgaben vergessener und zu Unrecht aus dem Fokus geratener Werke aus Nord- und Osteuropa richtet er sich an diejenigen Leser, die bei ihrer Lektüre bereichert werden wollen. Mit aktuellen Nachworten und durch ergänzende Kommentierung soll die in die Literatur eingegangene historische, politische, kulturelle und sprachliche Vielfalt wieder lebendig gemacht werden. Die Texte aus dem Guggolz Verlag überzeugen mit ihrer literarischen Qualität, die Gestaltung der Bücher ergänzen diese auf schönste Weise. Es ist ein sinnliches Fest, sie in den Händen zu halten.

Die diesjährige Hotlist der unabhängigen Verlage hat die Neuübersetzung des russischen Autors Viktor Schklowski gewonnen. Der Autor lebte von 1893-1984 und schrieb »Zoo. Briefe nicht über Liebe, oder Die dritte Heloise« Anfang 1923 in Berlin, wo sich zu der Zeit eine ganze Kolonie russischer Autoren und Künstler aufhielt. Schklowski hatte sich in Alja (Elsa) Triolet verliebt (die Schwester von Majakowskis Geliebter Lilja Brik wurde später als französische Schriftstellerin bekannt), stieß jedoch nicht auf Gegenliebe. Da Alja ihn auf Distanz hielt, schrieb er ihr Briefe, die auf Wunsch der Adressatin aber nicht von Liebe handeln durften. Aus dieser Spielregel entstand ein höchst ungewöhnliches Buch, in dem reales Dokument und Fiktion unmöglich auseinanderzuhalten sind – eine flirrende literarische Illusion. »Zoo« erschien noch 1923 in Berlin: Es wurde Schklowskis größter literarischer Erfolg.

Sebastian Guggolz wird ausführlich über dieses wunderbare Buch erzählen, daraus vorlesen und über weitere seiner Entdeckungen sprechen.

Der Verlag auf der Frankfurter Buchmesse, Halle 3.1 A130

Auch in diesem Herbst sind wir wieder mit einem Stand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. Vom 19. bis zum 23. Oktober freuen wir uns über Besuch in Halle 3.1, A130.

Veranstaltungen:
Am 19. Oktober, 17 Uhr, Leseinsel der unabhängigen Verlage:
Ulrich Sonnenberg und Sebastian Guggolz stellen die »Neuen Himmerlandsgeschichten« von Johannes V. Jensen vor.

Buchpremiere Eeva-Liisa Manner, »Das Mädchen auf der Himmelsbrücke« im Ocelot, Berlin

BUCHPREMIERE EEVA-LIISA MANNER »DAS MÄDCHEN AUF DER HIMMELSBRÜCKE«

Am 11.10.2022 20:00 Uhr
»Das Mädchen auf der Himmelsbrücke«
Eintrittspreis: 5€
Der Übersetzer Maximilian Murmann und Antje Rávik Strubel, Autorin des Nachworts, im Gespräch mit Verleger Sebastian Guggolz

Die finnische Autorin Eeva-Liisa Manner (1921–1995) ist hierzulande noch fast unbekannt. In Finnland kennt man sie heute vor allem als die Dichterin, die in den 1950er Jahren die Moderne ins Land brachte. 1951 schrieb sie den Roman »Das Mädchen auf der Himmelsbrücke«, der auf ihren Kindheitserinnerungen in der karelischen Stadt Viipuri basiert. Manner erzählt mit magischer bildreicher Sprachkraft eine tieftraurige aber ebenso beglückende Erzählung aus der Sicht der neunjährigen Leena, die sich allein gelassen und unverstanden fühlt und der Welt abhandengekommen ist. Als sie bei ihren einsamen Streifzügen durch die Küstenstadt in einer Kirche mit Orgelmusik von Bach in Berührung kommt, erfährt Leena eine starke und erlösende Erschütterung, nach der nichts mehr bleiben kann wie zuvor.

Maximilian Murmann und Antje Rávik Strubel werden im Gespräch mit dem Verleger Sebastian Guggolz von ihrem persönlichen Blick auf Eeva-Liisa Manner und den Roman berichten und viele Gründe dafür liefern, warum die Autorin und ihr Roman genau jetzt entdeckt werden sollten.

»In Manners literarischem Universum hört Erfahrung nicht an den Grenzen des Wirklichen auf. Schon in diesem ersten berührenden Prosawerk bringt sie zur Sprache, was in wiederkehrenden Metaphern des Wassers, des Lichts und der Echos in ihrem Gesamtwerk zum Ausdruck kommt: Wie lückenhaft das, was wir für wirklich halten, tatsächlich ist.« Antje Rávik Strubel

Die Veranstaltung wird durch die großzügige Unterstützung des Finnland-Instituts in Deutschland ermöglicht sowie durch den Verein Das finnische Buch.

»Zoo« von Viktor Schklowski im Berliner Literaturhaus am 29. September

Marcel Beyer und Olga Radetzkaja im Gespräch mit Hanna Engelmeier

Viktor Schklowski schrieb »Zoo. Briefe nicht über Liebe, oder Die Dritte Heloise« als Emigrant Anfang 1923 in Berlin, wo sich zur gleichen Zeit eine ganze Kolonie russischer Autoren und Künstler aufhielt. Der Roman ist Zeugnis seiner unglücklichen Liebe zu Elsa Triolet, der er Liebesbriefe schrieb, die aber auf Wunsch der Adressatin nicht von Liebe handeln durften. So erzählen die Briefe vom mühsamen Alltag im Exil, von Streifzügen durch die deutsche Metropole und ihre Kunstszene, aber auch vom Heimweh nach Russland und den politischen Umbrüchen der Zeit. Entstanden ist ein so literarisch wundervoller wie höchst vergnüglicher Briefroman, in dem reales Dokument und Fiktion unmöglich auseinanderzuhalten sind. Das Buch wurde zu Schklowskis größtem literarischen Erfolg.

Olga Radetzkajas Übersetzung zeichnet Schklowskis oft abrupte Tonart- und Themenwechsel in ihrer Übersetzung nach und legt die literarischen, biografischen und politischen Schichten des Textes frei. Sie unterhält sich mit dem Schriftsteller Marcel Beyer und der Autorin und Journalistin Hanna Engelmeier über diesen höchst ungewöhnlichen und dringend wieder zu entdeckenden Roman.

Do 29.9.2022
19:00 Uhr
8 € / erm. 5 €
Literaturhaus Berlin
Fasanenstraße 23
10719 Berlin
+49 (0)30 887 286 0

Indie Stabi – unabhängige Verlage stellen sich vor. Guggolz Verlag trifft mikrotext

Dienstag, 6. September 2022, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin
Cafeteria
Unter den Linden 8
10117 Berlin

Als Ort der kreativen – wissenschaftlichen wie literarischen – Textproduktion, als Zentrum der Bewahrung und Erschließung von Verlagsarchiven sowie als Akteurin auf dem Feld der textuellen Materialitätsforschung möchte die Staatsbibliothek zu Berlin in Kooperation mit der Kurt Wolff Stiftung unabhängigen Verlagen eine Bühne geben.

Daher machen wir (in der Regel) jeden ersten Dienstag eines Monats zum Indie(n)stag, indem wir ein Haus der bisherigen Shortlists des Berliner Verlagspreises dazu einladen, sich gemeinsam mit einem zweiten unabhängigen Verlag in der Staatsbibliothek Unter den Linden vorzustellen. Weiterführende Informationen zu Konzept und Terminen der Veranstaltungsreihe finden Sie unter: http://sbb.berlin/indies.

Es präsentieren sich an diesem Abend die Verlage Guggolz und mikrotext.

Der Guggolz Verlag auf der Bremer Büchermeile am 3. September 2022

Bremer Büchermeile 2022
Sa, 03. September 2022
11 bis 18 Uhr

Mehr als 40 unabhängige Verlage aus dem deutschsprachigen Raum präsentieren sich im Rahmen der Bremer Büchermeile am 3. September 2022 entlang der Langenstraße und rund um das Kontorhaus.

Veranstalter: Buchhandlung Storm

In Kooperation mit Bremen liest! (Bremer Literaturkontor und Wellenschlag Text- und Verlagskontor).

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Joachim Król liest am 1. Juli bei lit:potsdam aus »Die Stadt« von Walerjan Pidmohylnyj

Walerjan Pidmohylnyjs »Die Stadt« – vorgestellt vom deutsch-ukrainischen Übersetzerteam im Rahmen der lit:potsdam.
Es liest Joachim Król

Der Roman »Die Stadt« erzählt aus den 1920ern Jahren in der Ukraine: eine Zeit, in der im Zuge der »Ukrainisierung« eine gezielte Förderung von Kultur und Sprache in dem Land stattfand. Ein junger Mann kommt nach Kiew, erkundet die Stadt und ihre Verlockungen, erlebt zahlreiche amouröse Abenteuer und wird schließlich Schriftsteller, der die Großstadt und die Urbanisierung beschreibt. Das Buch von Walerjan Pidmohylnyj ist zugleich eine Zeitreise, wie auch ein Nachdenken über die ukrainische Kultur.

Ende der 1920er Jahre wurde das Buch verboten, Pidmohylnyj wie viele andere ukrainische Intellektuellen in einem russischen Gulag zum Jahrestag der Oktoberrevolution 1937 erschossen – heute ist »Die Stadt« der berühmteste Roman der ukrainischen Moderne und Schullektüre. Erst seit März kann es nun auf Deutsch gelesen werden, übertragen von einem deutsch-ukrainischen Übersetzerteam um den Slawisten und Literaturübersetzer Alexander Kratchovil.

lit:potsdam
Open Air im Park der Villa Jacobs
Bertiniweg 2
14469 Potsdam

Tickets: 15,00 € / ermäßigt 12,00 €

Wetterleuchten 2022 im Literaturhaus Stuttgart am 25. Juni

Zum fünften Mal lädt das Stuttgarter Literaturhaus ein zum „Wetterleuchten“, dem Sommermarkt der unabhängigen Verlage, mit über 40 Verlagen und einem ganztägigen Programm aus Kurzlesungen, Verlagspräsentationen, Gedichtgirlanden und Poolgesprächen.

Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

Eintritt: 1€

Preisverleihung Deutscher Verlagspreis 2022 am 22. Juni

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth, lädt herzlich ein zur Verleihung des Deutschen Verlagspreises 2022 am 22. Juni 2022 um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) in der Kongresshalle am Zoo (Pfaffendorfer Str. 31) in Leipzig. Im Anschluss an die Verleihung findet ein feierlicher Empfang statt.

Wir sind unter den Preisträgern der Verlagspreises 2022!

»Zoo« von Viktor Schklowski am 12. Juni im Salon des Obermaier, mit Gesang und Lesung

ZOO IM SALON Eine literarische Matinee im Obermaier

Zusammen mit der Buchhandlung Dante Connection lädt das Obermaier zum ersten Lese-Salon. Die Übersetzerin Olga Radetzkaja und der Verleger Sebastian Guggolz stellen in einer Matinee am Sonntag, 12. Juni den russischen Schriftsteller Viktor Schklowski (1893–1984) und sein Werk »Zoo – Briefe nicht über Liebe oder Die dritte Heloise« vor. Schklowski, der im Frühjahr 1923 in Berlin lebte, schrieb über Literatur und Film, und er schrieb Briefe an eine geliebte Frau, die von seiner Verliebtheit nichts hören wollte. »›Zoo‹ ist eine flirrende, alle Genregrenzen sprengende literarische Illusion – und ein berührender Einblick in Herz und Hirn eines unglücklichen Berliner Exilanten«, heißt es im Klappentext dieses wunderbaren, zeitlosen Buches

»Übersetzen heißt, eine Rolle spielen«, sagt Olga Radetzkaja. Sie übersetzt Werke russischer Autor:innen und findet Worte, wo es uns mitunter, immer öfter, die Sprache verschlägt. Vielleicht war es nie wichtiger als heute, diese Texte zu lesen. Vielleicht aber auch nicht. Weil es noch nie weniger wichtig war, mit offenem Herzen, mit Neugier und Verstand zu kommunizieren. Mitwirkende Gäste bei diesem Salon sind Olga Radetzkaja (Straelener Übersetzerpreis 2019), der Inhaber des vielfach ausgezeichneten Guggolz Verlags, Sebastian Guggolz, sowie Mariel Jana Supka und Olaf Helbing (Schauspieler:in und Musiker:in).

Sonntag, 12.6.: Ankommen ab 11 Uhr, Beginn 12 Uhr Eintritt 5 €

Obermaier Restaurant-Salon Erkelenzdamm 17 Berlin 10999

Reservierung: salon@obermaier-kreuzberg.de und info@danteconnection.de

Der Guggolz Verlag stellt am 17. Mai bei Thye in Oldenburg seinen Verlag und die neuen Bücher vor

Sebastian Guggolz stellt seinen gleichnamigen Berliner Verlag vor. Dieser wurde 2014 gegründet und erhielt innerhalb kürzester Zeit diverse Preise und Auszeichnungen:

2016 Auszeichnung mit der Übersetzerbarke,
2017 Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung,
2018 Nominierung Berliner Verlagspreis und
2019, 2020 und auch 2022 wurde der Verlag mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet.
Die Bücher von Sebastian Guggolz sind wunderschön gestaltet. Er verlegt preisgekrönte Autoren und Autorinnen, die oftmals zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Die Neuausgaben und Neuübersetzungen sind mit aktuellen Nachworten und durch ergänzende Kommentierung versehen.
»Der Guggolz Verlag hat ein unverwechselbares Markenzeichen: hervorragende Übersetzungen.« Süddeutsche Zeitung
»Der Guggolz Verlag liefert den Beweis, dass Bücher von gestern ein Gewinn für die Welt von heute sind.« Berliner Zeitung
»Der Guggolz Verlag setzt der Flut kurzlebiger Neuerscheinungen literarischen Eigensinn entgegen. Ohne jede Spur von Nostalgie, intensiv, fordernd und zeitgemäß.« 3Sat Kulturzeit
An diesem Abend liest der Verleger Auszüge aus 2 Büchern des aktuellen Frühjahrsprogrammes vor.
Zum einen liest Sebastian Guggolz aus dem Buch »Zoo - Briefe nicht über Liebe, oder die dritte Heloise« von Viktor Schklowski (1893-1984). 1923 erschienen wurde dieses Buch sein größter literarischer Erfolg. Schklowski war Sohn eines jüdischen Volkschullehrers und Enkel eines deutschstämmigen Großvaters. Er studierte in St. Petersburg Philosophie und zählt zu den Hauptvertretern des russischen Formalismus.
Das zweite vorgestellte Buch ist von Walerjan Pidmohylnyj (1901-1937) »Die Stadt«. Der Schriftsteller wurde als Sohn eines Gutsverwalters im Donbas geboren. 1922 nahm Pidmohylnyj eine Lehrerstelle in Kiew an und arbeitete als Redakteur bei einer ukrainischen Kulturzeitschrift. In den 1930er Jahren verlor er seinen Redakteursposten und siedelte in die damalige Hauptstadt Charkiw um. Der Roman »Die Stadt«, der 1928 erschien, ist von der psychologischen Prosa des französischen Naturalismus inspiriert und gehört zum Kernbestand der ukrainischen Moderne.

Wann? Dienstag, 17. Mai, 19:00 Uhr
Wo? Buchhandlung Thye, Schlossplatz 21-22 | 26122 Oldenburg
Eintritt: 11,- | ermäßigt 8,-

Übersetzungspräsentation »Die Stadt« in der Humboldt-Universität

Präsentation der Übersetzung des Romans »Die Stadt« von Walerjan Pidmohylnyj im Rahmen der Ringvorlesung »Sprachen, Literatur und Kultur der Ukraine« durch die Übersetzer Alexander Kratochvil, Lukas Joura, Jakob Wunderwald und Lina Zalitok am 12. Mai 2022 in der Humboldt-Universität.

Donnerstag, 12.05.2022, 16:15 Uhr
In der:
Dorotheenstraße 24, Hörsaal 1.101
Humboldt-Universität zu Berlin

Der Guggolz Verlag bei den Buchmachern in Lübeck am 23./24. April

Am 23. und 24. April 2022 öffnet St. Petri seine Tore für die Literatur: Mehr als dreißig namhafte unabhängige Verlage präsentieren ihre aktuellen Programme.

DAS PROGRAMM

Individuell ausgewählte Lektüre kann entdeckt, angeschaut, besprochen und gekauft werden. Es erwartet die Besucher eine abwechslungsreiche Mischung aus Buchpräsentationen, Interviews und Lesungen für Groß und Klein.

Am Samstag, 23. April, 16 Uhr, stellt die US-Autorin Jami Attenberg ihren jüngsten Familienroman "Ist alles deins!" vor, erschienen im Schöffling Verlag. Das Gespräch führt Jan Ehlert, Kulturjournalist, und die deutschen Texte liest die Schauspielerin Rebecca Indermaur. Weitere Lesungen mit Bettina Hilpert ("Herumtreiberinnen", Verbrecher Verlag) und der Übersetzerin Susanne Böhm ("Como. 30 Tage.", Schruf&Stipetic) finden davor statt.

Am Sonntag, 24. April, ab 13 Uhr, lesen Gabriele Albers ("Nordland. Hamburg 2059 - Freiheit", Acabus), die Übersetzerin Elvira Willems ("Durch Connemara. Mit dem Eselskarren durch Irland.", AvivA), Eva Christina Zeller ("Unterm Teppich", Edition Klöpfer/Kröner), Florian Knöppler ("Habichtland", Pendragon) und Selim Özdogan ("Die Musik auf den Dächern").

Der Eintritt für die Messe und alle Lesungen ist frei!

In diesem Jahr sind folgende Verlage dabei:
Acabus • AvivA • Büchergilde Gutenberg • CASS • CulturBooks • Das Wunderhorn • Dörlemann • Edition AB Fischer • Edition Brachvogel • Edition fünf • Edition Nautilus • Elif • Guggolz • Kampa • Kindermann • Kröner • März • Matthes & Seitz • Merlin • Moritz • Pendragon • Peter Hammer • Reisedepeschen • Rote Katze • Satyr • Schaltzeit • Schöffling • Schruf & Stipetic • Schüren • Transit • ultramar • Verbrecher • Wallstein • Weidle • Zu Klampen!

Samstag, 23. April 2022, 11-18 Uhr
und Sonntag, 24. April 2022, 11-16 Uhr
DIE BUCHMACHER | St. Petri zu Lübeck
Petrikirchhof | 23552 Lübeck

Independent Verlage: Sebastian Guggolz stellt den Guggolz Verlag vor

Aus Berlin kommt Sebastian Guggolz zu uns und stellt uns seinen Verlag vor. »In der Begegnung mit dem Mann und seinem Verlag, dem Guggolz Verlag, hat mancher schon seinen Glauben an das Gute in der Literatur wieder gefunden«, war im Juni 2021 in der Zeitschrift Cicero zu lesen. Guggolz hat eine enorme Spürnase für Übersetzungen aus der osteuropäischen und skandinavischen Literatur. Der Verlag ist winzig, seine Entdeckungen werden vom Feuilleton gefeiert, die Fangemeinde wächst beständig. Die Versuchung, die mit künstlerischem Gespür gestalteten Bücher zu sammeln, ist groß und ebenso die Bereitschaft, den Erzählungen des Verlegers über seinen Weg zu den Büchern stundenlang zuzuhören. www.guggolz-verlag.de

Moderation: Hanne Knickmann

Am 21. April 2022 (Donnerstag), 19:00 Uhr
Eintritt: 8,– EUR, ermäßigt 5,– EUR.
Es gelten die tagesaktuellen Corona-Maßnahmen.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Hassbecker’s Galerie & Buchhandlung und der Gesellschaft der Freunde des Museums Haus Cajeth e.V.
Vortragssaal Museum Haus Cajeth
Haspelgasse 12
60117 Heidelberg

Radiofeature am 27. März zu Michail Prischwins Tagebüchern im Deutschlandfunk

Im Deutschlandfunk Kultur wird, anlässlich des Erscheinens von Band II, über die Jahre 1930 bis 1932, am 27. März um 22:03 Uhr ein fast einstündiges Radiofeature von Eveline Passet über Prischwins Tagebücher ausgestrahlt. Der Titel: »›Das Gesicht der Revolution hat niemand gesehen‹. Michail Prischwins geheime Tagebücher«.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/michail-prischwins-tagebuecher-das-gesicht-der-revolution-100.html

Buchmarkt in Luzern, 11. bis 13. März 2022

Freuen Sie sich auf das Lettera – Literaturfest Luzern vom 11. bis 13. März 2022.
Zum ersten Mal finden die Literaturveranstaltungen und der Buchmarkt unter einem Dach statt. Lettera feiert ein dreitägiges Literaturfest im Neubad Luzern: Im Pool, im Klub, im Bistro, in der Wohnung und auf dem Vorplatz – wir feiern Literatur! Das vollständige Programm finden Sie auf www.literaturfest.ch.

Der Buchmarkt mit insgesamt 46 Verlagen ist wie folgt geöffnet:
Freitag, 11. März: 17 bis 19.30 Uhr
Samstag, 12. März: 10.30 bis 17 Uhr
Sonntag, 13. März: 11 bis 15.30 Uhr

Sebastian Guggolz zu Gast in der Kulturakademie ›Literatur‹ in Marbach

Tage baltischer Literatur: Estland, Lettland, Litauen im Literaturhaus Zürich, 22.-26. Februar

Sebastian Guggolz & Maximilian Murmann stellen am 11. Februar in Bonn vor: »Das Mädchen auf der Himmelsbrücke« von Eeva-Liisa Manner

Sebastian Guggolz stellt am 11. Dezember um 11 Uhr in der Buchhandlung Schwarz einige seiner Bücher vor

»13,5 x 21,5« – der Guggolz Verlag und mairisch sprechen beim Festival »Wir machen Bücher« über Buchformate

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