Wir erhalten den Kurt-Wolff-Förderpreis 2017!

Die offizielle Pressemeldung der Kurt Wolff Stiftung:

Das Kuratorium der Kurt Wolff Stiftung hat entschieden:

Der mit 26 000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis 2017 geht an den Verlag Schöffling & Co., der seit fast einem Vierteljahrhundert mit untrüglichem Gespür und nicht nachlassender Neugier der deutschen Gegenwartsliteratur in Lyrik und Prosa immer neue Autoren erschließt, ihre Werke sorgfältig betreut und zugleich ein Verlagsprogramm entfaltet hat, das die Übersetzung wagemutiger internationaler Literatur mit der Neuausgabe deutschsprachiger Schlüsselwerke aus Weimarer Republik und Nachkriegszeit verbindet.

Der mit 5000 Euro dotierte Förderpreis zum Kurt-Wolff-Preis geht an den Guggolz Verlag, der in einer Zeit, in der Europa sich neu zu definieren hat, das deutsche Publikum mit einer klugen Auswahl von Neu- und Wiederentdeckungen der ost-, mittel- und nordeuropäischen Länder bekannt macht.

Die Preisverleihung findet anlässlich der Leipziger Buchmesse am Freitag, den 24. März 2017, 13 Uhr, im Forum DIE UNABHÄNGIGEN statt, das von der Kurt Wolff Stiftung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse organisiert wird.

Die Laudatio hält der Autor Burkhard Spinnen.

Wir danken der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das Kuratorium der KWS: Renate Georgi, Joachim Kersten (Vorsitzender), Dr. Jochen Meyer, Dr. Lothar Müller, Alexander Oechsner, Annegret Schult, Dr. Erdmut Wizisla.

Wir gratulieren den ausgezeichneten Verlagen.

Leipzig, 05.12.2016

Leif Greinus Britta Jürgs Jörg Sundermeier (Vorstand der KWS)

Katalog Frühjahr 2017

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Buchpräsentation von »Der Mond« von Jiří Mahen beim buchbund in Berlin-Neukölln

Jiří Mahen, »Der Mond« Gespräch zwischen Sebastian Guggolz und Eduard Schreiber Samstag, 10. Dezember 2016, 19 Uhr, Eintritt frei, buchbund Sanderstr. 8, 12047 Berlin-Neukölln

http://buchbund.de/mahen-schreiber-der-mond/

Jiří Mahen (1882–1939) war einer der scharfsinnigsten und gewitztesten Autoren der tschechischen Literatur, der spöttisch und poetisch immer auch gegen die Illusionslosigkeit der Existenz anschrieb. Seine Prosaphantasie »Der Mond« besteht aus dreißig kurzen dialogförmigen Texten, die den verschiedenen Mondphasen zugeordnet sind. Von der abnehmenden Sichel und dem Neumond über den zunehmenden bis schließlich zum Vollmond. Es finden sich geistreiche Anekdoten, philosophische Erörterungen, absurde Dialoge und Märchen von der Nichtigkeit menschlichen Lebens. Die Literatur wird darin verhandelt, aber auch die Politik, Geschichte, der Weltuntergang, die künstlerische Existenz und die Liebe. Jedem dieser Themen ringt Mahen – zart und treffsicher und scharfkantig – eine schlagende Pointe, eine überzeugende Einsicht, eine ungewöhnliche Perspektive ab.

Mahen betreibt ein poetisches literarisches Verwirrspiel: Der Prager Botschafter für das »Mondreich«, Algernon Moonshiner, hat angeblich Texte gesammelt, die das Interesse am »Mondreich« wecken sollen. Diese Texte lesen wir nun, wenn wir uns »Der Mond« vornehmen. Sie zeugen von einer überbordenden Erfindungskraft, von funkenschlagendem Witz. Jiří Mahen, der belesene Bibliothekar aus Brünn, knüpft an romantische Mondbetrachtungen und Reflexionen an, fügt ihnen allerdings eine nicht zu übersehende ernsthafte Ironie hinzu. »Der Mond« hat erheblichen Einfluss auf die nachfolgenden tschechischen Dichter ausgeübt; der schmale Band ist auch heute noch auf ungewöhnliche Weise anregend, schön und auch im wahren Wortsinn »wunder«-voll.

Ein Gespräch zwischen dem Verleger Sebastian Guggolz und dem Übersetzer Eduard Schreiber.

Eintritt frei.

Der Guggolz Verlag auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse

Vom Mittwoch, 19., bis zum Sonntag, 23. Oktober, öffnet die Frankfurter Buchmesse ihre Tore. Auch wir sind wieder mit einem Stand vertreten, an gleicher Stelle wie im vergangenen Jahr: in Halle 4.1, F97, gleich beim 3sat-Stand. Außerdem wird auf der Frankfurter Buchmesse die Übersetzerbarke verliehen, die in diesem Jahr an den Guggolz Verlag und Sebastian Guggolz geht. Die Preisverleihung (samt Laudatio von Hinrich Schmidt-Henkel) wird am Mittwoch, 19. Oktober, von 12 bis 13 Uhr im Weltempfang stattfinden, Halle 3.1, L25. Kommen Sie zur Preisverleihung und zum Stand, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Verlagsabend: Sebastian Guggolz zu Gast beim Literaturladen Wist in Potsdam

DER BLAUE SALON | SCHÖN VERLEGEN Zu Gast: Der Verleger Sebastian Guggolz Montag, 10. Oktober, 19 Uhr Wist – Der Literaturladen Dortustr. 17, Eingang: Brandenburgerstraße 14467 Potsdam

Die Flut an neuen Veröffentlichungen führt dazu, dass die Halbwertszeit der Bücher immer kürzer wird. Die Neuerscheinungen, die sich nicht innerhalb weniger Monate durchsetzen, werden kurzerhand wieder aus den Regalen geräumt, sie verschwinden aus den Buchläden und werden dadurch dem Vergessen preisgegeben.

Was sagt das über die Qualität dieser Bücher? Nichts. Und aus diesem Grund will sich der Guggolz Verlag genau diesen Büchern und Autoren widmen und sie angemessen präsentieren. Das Ziel ist es, diese Literatur auf dem deutschen Buchmarkt breiter und vielgestaltiger verfügbar zu machen. Ziel ist es aber auch, Regionen auf der literarischen Landkarte sichtbar zu machen, die häufig nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Abseits der kulturellen Metropolen findet sich die Literatur, die sich nicht so sehr nach Moden oder dem Zeitgeist richten muss, sondern die näher am alltäglichen Leben der Menschen ist und den Raum und die Freiheit hat, sich in ihrer Eigenheit zu entwickeln.

Amalie Skram, »Professor Hieronimus« bei Pankebuch

Am Donnerstag, 30. Juni, 20 Uhr stellt Verleger Sebastian Guggolz bei Pankebuch den Roman »Professor Hieronimus« der norwegischen Autorin Amelie Skram vor.

Amalie Skram (1846–1905) hat als eine der ersten Autorinnen Skandinaviens in ihren Romanen moderne Frauenfiguren geschaffen. Sie erstarren nicht in den gesellschaftlichen Konventionen, sondern stemmen sich gegen die Missstände und die Unterdrückung durch die männlich geprägten und bestimmten Verhältnisse. »Professor Hieronimus« erzählt die Geschichte der Malerin Else Kant, die sich nach einem Zusammenbruch in die psychiatrische Klinik von Professor Hieronimus begibt, um wieder zu Kräften zu kommen. Dort jedoch darf sie plötzlich keine eigenen Entscheidungen mehr treffen, muss sich den Regeln und dem Alltag in der Klinik fügen. Und auch die Entscheidung, wann sie wieder in ihr früheres Leben zurückkehren kann, liegt plötzlich nicht mehr in ihrer Hand. Else ist jedoch fest entschlossen, um ihre Selbstbestimmtheit zu kämpfen und ihre Würde zu bewahren. Dafür gibt sie fast alles auf, was ihr lieb erschien.

Am 30. Juni, 20 Uhr, PANKEBUCH Die schönsten Bücher des Nordens / Wilhelm-Kuhr-Str. 5 / 13187 Berlin-Pankow / Tel (030) 48479013 / info@pankebuch.de / www.pankebuch.de

Russischer Salon im Thalia Kino Potsdam: Spurwechsel - Ein Film vom Übersetzen

Spurwechsel - Ein Film vom Übersetzen

Am 29. Mai um 17 Uhr in Anwesenheit von Regisseurin Eveline Passet & Verleger Sebastian Guggolz vom Guggolz Verlag Berlin

Deutsche Originalfassung

Thalia Filmtheater Betriebs GmbH Rudolf Breitscheid Str. 50 14482 Potsdam - Babelsberg

Ist Ironie, etwa die heitere wie feine Distanziertheit eines Thomas Mann, übersetzbar? Warum wimmelt es in russischen Texten von "Täubchen" und "Herzchen"? Wird Kafkas Liftjunge Karl Roßmann gegen die Schulter oder in den Hintern gestoßen? Und wie kommt es, dass "aktualnost" und "Aktualität" nicht dasselbe bedeuten? Übersetzer müssen viel können: "Der wahre Übersetzer muss der Dichter des Dichters sein", forderte Novalis. Dabei ist laut Osip Mandelstam die "Qualität der Übersetzungen in einem bestimmten Land ein direkter Indikator seines kulturellen Niveaus. Sie ist genauso bezeichnend wie der Seifenverbrauch..." und - sie macht Weltliteratur überhaupt erst möglich.

Der Film "Spurwechsel" lässt in fünf Episoden zehn Deutsch-Russisch-Übersetzer zu Wort kommen. Er fragt nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten dieser Sprachen und wie diese von den Übersetzern gestaltet werden.

http://www.thalia-potsdam.de/russischersalon.php

Verlagsabend: Sebastian Guggolz im Gespräch mit Esther Kinsky und Timea Tankó

Verlagsabend: Sebastian Guggolz im Gespräch mit Esther Kinsky und Timea Tankó

Am Samstag, 28.05.2016, 19:00 Uhr Buchhandlung buchbund, Sanderstr. 8, 12047 Berlin-Neukölln Eintritt: frei

„Abseits der kulturellen Metropolen findet sich die Literatur, die sich nicht so sehr nach Moden oder dem Zeitgeist richten muss, sondern die näher am alltäglichen Leben der Menschen ist und den Raum und die Freiheit hat, sich in ihrer Eigenheit zu entwickeln.” So lautet die Devise des im Jahr 2014 gegründeten Guggolz Verlags. Die Bücher, die in seinem Fokus stehen, wurden vor Jahren in Ungarn, Finnland, Weißrussland, Norwegen, Schottland oder Estland geschrieben und sind in Deutschland entweder unbekannt oder längst vergessen.

Am Abend des 28. Mai sprechen Sebastian Guggolz, Esther Kinsky und Timea Tankó über das Lesen, Übersetzen und Verlegen von zwei Werken, die im Verlag erschienen sind: Die Großwäscherei von Andor Endre Gelléri (übersetzt aus dem Ungarischen von Timea Tankó) und Szenen aus Schottland von James Leslie Mitchell (übersetzt aus dem Englischen von Esther Kinsky).

Timea Tankó, geb. 1978 in Leipzig, verbrachte ihre Kindheit in Ungarn und Deutschland. Sie studierte in Leipzig Kulturwissenschaften und Übersetzung (Französisch, Spanisch). Seit 2003 übersetzt sie ungarische Literatur ins Deutsche, u. a. Texte von Antal Szerb, Krisztián Grecsó, Miklós Vajda und István Kemény.

Esther Kinsky, geb. 1956 in Engelskirchen. Sie studierte Anglistik und Slawistik in Bonn und Toronto. Seit 1986 ist sie als Übersetzerin aus dem Polnischen, Russischen und Englischen tätig. Zuletzt erschienen von ihr: Naturschutzgebiet. Gedichte und Fotografien (2013), Am Fluss (2014) und, gemeinsam mit Martin Chalmers, die zweistimmige Reiseerzählung Karadag Oktober 13 (2015). Sowohl für ihre übersetzerische als auch für ihre schriftstellerische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2015 erhielt sie u.a. den Kranichsteiner Literaturpreis sowie den Preis der SWR-Bestenliste für Am Fluss.

Sebastian Guggolz, geb. 1982, arbeitete einige Jahre als Lektor in Berlin, bevor er 2014 den Guggolz Verlag gründete. Er verlegt vergessene und übersehene Klassiker aus Nord- und Osteuropa in neuer Übersetzung.

http://buchbund.de/verlagsabend-sebastian-guggolz-im-gespraech-mit-esther-kinsky-und-timea-tanko/

Katalog Herbst 2016

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Der Guggolz Verlag stellt sich auf der Literaturwoche Donau vor.

Literaturwoche Donau 2016: »Dead and very alive« – Der Guggolz-Verlag stellt sich vor.

Sebastian Guggolz stellt seinen Verlag vor »Der Verleger der toten Autoren« titelte eine Berliner Zeitung über Sebastian Guggolz und seinen 2013 gegründeten Verlag. Quicklebendig sind da die Autoren, die ihre Werke im 19. und frühen 20. Jahrhundert schrieben. Wiederentdeckungen in grafisch exquisit aufgemachten Büchern sind Guggolz’ Bücher: beispielsweise Sillanpää, der finnische Literaturnobelpreisträger. Er schrieb den um 1919 entstandenen Roman »Frommes Elend«, eine harte und zugleich anrührende Schilderung harten bäuerlichen Lebens in Finnland vor über 100 Jahren. Oder Maxim Harezki, der während der russischen Kriegs- und Revolutionswirren von 1917/18 mit erstaunlicher Klarsicht über einen jungen Mann schrieb, der zerrissen ist zwischen Sympathie für den Umsturz und Ablehnung der Gewalt, die er mit sich bringt: »Zwei Seelen« heißt der Roman, der 1919 erschien. Ein Abend für Entdecker. Der 34jährige Verleger weiß lebendig und anregend von den Abenteuern des Bücherfindens und -machens zu berichten!

Freitag 22.04.2016, 19:30 Uhr, Venet-Haus Galerie, Bahnhofstraße 41, 89231 Neu-Ulm, Eintritt 6 €

Musik: “KURZWEIL” – Julius Wunderle (Saxophon) und Jonathan Frey (Piano)

Sebastian Guggolz und Esther Kinsky präsentieren »Szenen aus Schottland« am 14. April 2016

Der Guggolz Verlag zu Gast bei Ferlemann und Schatzer: Sebastian Guggolz und die Übersetzerin Esther Kinsky stellen »Szenen aus Schottland« von James Leslie Mitchell vor. Am Donnerstag, den 14. April 2016, um 20 Uhr.

Buchhandlung Ferlemann & Schatzer, Güntzelstr. 45, 10717 Berlin, (030) 86 39 60 67 buch@ferlemannundschatzer.de

Verlagspräsentation in der Buchhandlung Die Insel am 7. April 2016

Sebastian Guggolz macht das, was andere Verleger unterlassen: Er konzentriert sich auf zwei Veröffentlichungen pro Saison, denen er seine volle Hingabe zuteil werden lässt. Entsprechend anders und schön sind die Resultate - wer ein Guggolz-Buch in die Hand nimmt, spürt es sofort. Mit seinem 2014 gegründeten Haus widmet sich der Jungverleger, der lange Jahre als Lektor bei Matthes & Seitz tätig war, nord- & osteuropäischer Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vieles an hochkarätigen Texten ist in den Wirren der Zeit untergegangen - der Guggolz Verlag hebt diese vergessenen Schätze. Sebastian Guggolz wird in der Buchhandlung Die Insel über seine Verlagsgründung, Aufspür- und Übersetzungsprozesse und seine aktuellen Novitäten sprechen.

Am 7. April 2016, 20 Uhr, Eintritt: 5 Euro

Buchhandlung Die Insel,
Prenzlauer Berg, Greifswalder Str. 41, 10405 Berlin, Tel. 030 4250604, info@insel-buchladen.de

Indiebookday bei Dussmann

Dussmann hat zum diesjährigen Indiebookday am 26. März 2016 sechs Indie-Verleger eingeladen. Von 13–17 Uhr stellen sie ihr Buchprogramm vor, beantworten Fragen und freuen sich auf interessante Gespräche über Literatur.

13–15 Uhr: Susanne Schüssler (Verlag Klaus Wagenbach) Jörg Sundermeier (Verbrecher Verlag) Sebastian Guggolz (Guggolz Verlag)

15–17 Uhr: Stefan Weidle (Weidle Verlag) Stefanie Ericke-Keidtel (mairisch Verlag) Selma Wels (binooki)

Die Idee: Kaufen Sie am Indiebookday, also am 26. März, ein Buch aus einem Indie-Verlag. Posten Sie anschließend ein Foto des Covers, des Buches oder von Ihnen mit dem Buch in einem sozialen Netzwerk mit dem Hashtag #indiebookday.

Der Guggolz Verlag auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse (17.–20. März)

Wie schon im letzten finden Sie uns auch in diesem Jahr in Halle 5, G102 auf der Leipziger Buchmesse 2016 (17.–20. Oktober 2016). Dort werden wir unsere beiden neuen Bücher vorstellen, »Szenen aus Schottland« von James Leslie Mitchell und »Professor Hieronimus« von Amalie Skram. Besuchen Sie uns gerne und werfen Sie einen Blick in die neuen und älteren Bücher!

Der Guggolz Verlag stellt am 17. Mai bei Thye in Oldenburg seinen Verlag und die neuen Bücher vor

Übersetzungspräsentation »Die Stadt« in der Humboldt-Universität

Der Guggolz Verlag bei den Buchmachern in Lübeck am 23./24. April

Independent Verlage: Sebastian Guggolz stellt den Guggolz Verlag vor

Radiofeature am 27. März zu Michail Prischwins Tagebüchern im Deutschlandfunk

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