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Literaturhaus München: Verlagsmesse »Andere Bücher braucht das Land« (1./2. Dezember)

ANDERE BÜCHER BRAUCHT DAS LAND
MARKT DER UNABHÄNGIGEN VERLAGE & ILLUSTRATIONS-AUSSTELLUNG
1.12.18 - 2.12.18
Eintritt frei
SA 1.12. // 11-19 Uhr
SO 2.12. // 11-18 Uhr
Literaturhaus München (3. OG)

Zum zwölften Mal präsentieren rund 30 unabhängige Verlage besondere Bücher jenseits des Mainstreams, darunter traditionsreiche Verlage ebenso wie Neugründungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die Verlegerinnen selbst geben Auskunft über ihr vielseitiges Programm, erstmals sind auch viele der Autorinnen an den Ständen zu Gast. Prosa, Pop und Poesie, illustrierte Bücher und Comics, Kinderbücher und Kalender, druckgrafische Werke und buchkünstlerische Editionen: Es gibt viel zu entdecken.

Alle Bücher und Bilder sind im Direktkauf auf dem Markt erhältlich.

DIE AUSSTELLENDEN VERLAGE:
avant-verlag (Berlin) // AvivA Verlag (Berlin) // Büchergilde Gutenberg (Leipzig) // Büro Wilhelm. Verlag (Ambach) // CulturBooks (Hamburg & Berlin) // edition fünf (München) // Edition Moderne (Zürich) // Edition Nautilus (Hanburg) // Guggolz Verlag ( Berlin) // Jaja Verlag (Berlin) // Jung und Jung Verlag (Salzburg) // MaroVerlag (Augsburg) // Matthes & Seitz Berlin (Berlin) // Mixtvision Verlag (München) // Münchner Buchmacher: austernbank verlag / edition tingeltangel / Franz Schiermeier Verlag München / Hirschkäfer Verlag / Morisken Verlag / Schillo Verlag / Susanna Rieder Verlag // Nimbus (Zürich) // Peter Hammer Verlag (Wuppertal) // poetenladen (Leipzig) // REPRODUKT (Berlin) // Rotopol (Kassel) // Salis Verlag (Zürich) // sevession verlag (Zürich) // Sieveking Verlag (München) // STRAPAZIN (München & Zürich) // Topalian & Milani (Oberelchingen) // Transit Verlag (Berlin) // Verbrecher Verlag (Berlin) // Verlag Das kulturelle Gedächtnis (Berlin) // Verlag Das Wunderhorn (Heidelberg) // Verlagsbuchhandlung Liebeskind (München) // Verlagshaus Berlin (Berlin) // Verlagshaus Jacoby & Stuart (Berlin) // Voland & Quist (Dresden) // Volk Verlag (München) // Walde + Graf (Zürich) // Weidle Verlag (Bonn)

Winterlese in Bad Mergentheim am 25. November

Literatur im Schloss, Winterlese
2. Büchermarkt unabhängiger Verlage im Schloss

„Was für eine Premiere!“, schwärmte Verleger Heinrich von Berenberg. „Die Winterlese kann es mit den etablieren Büchermärkten in Großstädten ohne weiteres aufnehmen. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!“

Wir auch! Zum zweiten Mal werden bei freiem Eintritt unabhängige Verlage das Museum in eine Buchmesse verwandeln. Einige der schon im letzten Jahr im Schloss ausstellenden Verlage präsentieren ihre neuen Programme, und eine ganze Reihe von Independents reist zum ersten Mal an. Parallel dazu gibt es Lesungen; für Kaffee und Kuchen sorgt der Freundeskreis Literatur im Schloss.

Hier die Verlage, die dabei sein werden:
Berenberg Verlag (Berlin)
Binooki Verlag (Berlin)
Dörlemann Verlag (Zürich)
Guggolz Verlag (Berlin)
Jung und Jung (Salzburg/Wien)
Klöpfer & Meyer (Tübingen)
Lilienfeld Verlag (Düsseldorf)
Moritz Verlag (Frankfurt am Main)
Schöffling & Co. Verlag (Frankfurt am Main)
Steidl Verlag (Göttingen)
Supposé (Wyk auf Föhr)
Verlag Das Wunderhorn (Heidelberg)
Verlag Matthes & Seitz (Berlin)
Verlag Klaus Wagenbach (Berlin)
Verlagshaus Jacoby & Stuart (Berlin)
Weidle Verlag (Bonn)
Die Buchhandlung Moritz und Lux wird noch einige Bücher anderer unabhängiger Verlage ausstellen.

Lesungsprogramm (Reihenfolge kann sich noch ändern) Moderation: Beatrice Faßbender

12 – 12.30 Uhr Anne Emmert (Übersetzerin)
13 – 13.30 Uhr Sebastian Guggolz über Andor Endre Gelléri
14 – 14.30 Uhr Michael Braun über die Lyrik-Anthologie „Aus Mangel an Beweisen“ (Wunderhorn)
15 – 15.30 Uhr Lesung mit Nina Jäckle (Klöpfer & Meyer)
16 – 16.30 Uhr Michael Krüger über den bei Ulrich Keicher erschienenen Band „Es gibt noch eine andere Welt“

Bereits am Abend zuvor – 24. November um 19 Uhr – wird eine illustre Reihe von Verlegern bei Moritz und Lux ihren Verlag und ihre Lieblingsbücher vorstellen. Moderiert wird die Literatur-Soirée von Beatrice Faßbender. Die Sprecherin Ulrike Götz liest ausgewählte Passagen.

In Kooperation mit der Buchhandlung Moritz und Lux und der Stadt Bad Mergentheim
Kurator: Ulrich Rüdenauer

Hauptunterstützer ist Lotto Baden-Württemberg

Der Eintritt zum Büchermarkt und zu den Lesungen ist frei.

Sebastian Guggolz und Esther Kinsky stellen am 22.11. den Roman »Lied vom Abendrot« von Lewis Grassic Gibbon vor

Do 22.11.2018: Sebastian Guggolz (Verleger) und Esther Kinsky (Übersetzerin) stellen in Schaffhausen den Guggolz Verlag und das von Esther Kinsky übersetzte Buch »Lied vom Abendrot« des schottischen Klassikers Lewis Grassic Gibbon (1901-1935) vor. Fass-Bühne, Webergasse 13, Schaffhausen, 19.30 Uhr – im Rahmen der Schaffhauser Buchwoche

Esther Kinsky ist zwar selber eine preisgekrönte Autorin; an diesem Abend aber zeigt sie am schottischen Klassiker Lewis Grassic Gibbon, wie faszinierend sie übersetzen kann. Und Sebastian Guggolz stellt seinen äußerst innovativen Verlag vor.

Skandinavische Titel des Guggolz Verlags am 14.11. im Koeppenhaus Greifswald

Von Büchern und Menschen – wie verrückt ist eine Verlagsgründung?

Verleger Sebastian Guggolz und Autorin Berit Glanz stellen im Greifswalder Koeppenhaus (Bahnhofstr. 4, 17489 Greifswald, Tel. 03834-773510) den Guggolz Verlag vor

Zu Gast ist der Berliner Guggolz Verlag, in dem seit seiner Gründung 2014 Neu- und Wiederentdeckungen vergessener Klassiker in neuer Übersetzung erscheinen. Verleger Sebastian Guggolz stellt im Gespräch mit Berit Glanz die skandinavischen Titel aus seinem Programm vor. Über dänische Klassiker, alte Schweden, eine emanzipierte Norwegerin, färöische Geschichtenerzähler und den finnischen Nobelpreisträger, der Geldstücke und Briefmarken ziert. Ein Abend, an dem Sie erfahren, wie fast vergessene Texte wieder zum Leben erweckt werden, Neuübersetzungen zustandekommen und was es in Zeiten schwindender Leser und rasanter Digitalisierung bedeutet, einen Verlag mit gedruckten und fadengehefteten Büchern zu gründen.

In Zusammenarbeit mit der Skandinavistik der Universität Greifswald.

Lesung, Mittwoch 14.11.2018, 20.00 Uhr

Drei Verlagsabende im Rahmen von StadtLandBuch in Berlin mit skandinavischen Autoren

Am Dienstag, den 13. November um 20 Uhr: Sebastian Guggolz stellt in der Buchhandlung Thaer seinen Verlag mit dem Schwerpunkt nordische Literatur vor Sebastian Guggolz wird seinen kleinen, noch recht neuen Verlag bei uns vorstellen. Ein Schwerpunkt werden dabei Bücher aus nordischen Ländern wie Finnland, Faröer- Inseln, Jütland und Norwegen vorgestellt. Es handelt sich um Klassiker in den entsprechenden Ländern, die nun endlich auch den Weg zum deutschen Publikum gefunden haben.

Eintritt: 6/5 €
Buchhandlung Thaer
Bundesallee 77, 12161 Berlin
Karten unter (030) 85 27 908
mail@thaer.de

Am Donnerstag, den 15. November um 20 Uhr: Sebastian Guggolz stellt in der Grohnschen Buchhandlung seinen Verlag mit dem Schwerpunkt nordische Literatur vor Der Guggolz Verlag hat in herausragender Weise ausgewählte Werke der skandinavischen Literatur neu übersetzen lassen und herausgegeben. Sebastian Guggolz präsentiert sein verlegerisches Werk.

Eintritt: frei
Grohnsche Buchhandlung
Kolonnenstraße 52, 10829 Berlin

Am Freitag, den 16. November um 19:30 Uhr: Sebastian Guggolz stellt in Walthers Buchladen seinen Verlag mit dem Schwerpunkt nordische Literatur vor Der Verleger Sebastian Guggolz wird uns an diesem Abend Literatur aus Skandinavien vorstellen, die er selbst ausgewählt und in Buchform gebracht hat. Dabei wird er nicht nur die Bücher vorstellen, sondern auch erzählen, wie er zu ihnen gekommen ist und was ihn veranlasst hat, sie zu verlegen.

Eintritt: 5 € / 3 €
Walthers Buchladen
Bismarckstraße 71, 12157 Berlin
Karten unter (030) 85 59 472
service@walthers-buchladen.de

Preisverleihung Berliner Verlagspreis im Deutschen Theater Berlin

Der Berliner Verlagspreis wird am 11. November 2018 um 11 Uhr im Deutschen Theater verliehen. Der Eintritt ist frei.

Die nominierten Verlage (alphabetisch): Verlag Das kulturelle Gedächtnis, Guggolz Verlag, Verlagshaus Jacoby & Stuart, Korbinian Verlag, Pulp Master, Reprodukt, Verlagshaus Berlin, Verlag Klaus Wagenbach

Weitere Informationen: www.berlinerverlagspreis.de

Zuger Übersetzer-Gespräche mit Sebastian Guggolz und Sabine Dörlemann über ihre Verlage

Zuger Übersetzer-Gespräche: Freitag, 9. November, 20 Uhr, Gotischer Saal, Rathaus Zug – Die Verlegerin Sabine Dörlemann und der Verleger Sebastian Guggolz im Gespräch über ihre Verlage und die darin publiziertenÜbersetzungen.

Samstag, 10. November, 10.30 Uhr, Gotischer Saal, Rathaus Zug, Eveline Passet (die derzeit die Tagebücher Michail Prischwins für den Guggolz Verlag übersetzt) im Gespräch mit Andreas Tretner.

Weitere Informationen auf der Homepage: http://www.zugeruebersetzer.ch

Der Guggolz Verlag stellt sich vor: Am 8. November in der Buchhandlung Sommer in Niedernhausen

Der 2014 in Berlin gegründete Guggolz Verlag stellt sich vor. Erzählt wird über die Entstehung und die Ziele des Verlags, aus dem Verlagsalltag und natürlich von den Autoren und ihren Büchern, die im Guggolz Verlag erschienen sind.

Der Verlag widmet sich vor allem der Neuübersetzungen und Neuausgaben vergessener und zu Unrecht aus dem Fokus geratener Werke und richtet sich an diejenigen Leser, die bei ihrer Lektüre bereichert werden wollen. Mit aktuellen Nachworten und durch ergänzende Kommentierung soll die in die Literatur eingegangene historische, politische, kulturelle und sprachliche Vielfalt wieder lebendig gemacht werden. Wir wünschen viel Freude beim Entdecken!

2016 wurden Sebastian Guggolz und der Verlag mit der Übersetzerbarke ausgezeichnet.

2017 wird der Verlag mit dem Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung ausgezeichnet.

08.11.2018 - 20:00 Uhr, Buchhandlung Sommer, Lenzhahner Weg 8, 65527 Niedernhausen, Eintritt 10,00 €

»Lied vom Abendrot« in der Klassiker-Reihe der Lettrétage

Klassikerlesung mit Denis Abrahams.

Klassiker und solche, die es hätten werden sollen: Schauspieler Denis Abrahams präsentiert alte Texte in neuen Übersetzungen – in der Fortführung der Klassiker-Lesereihe in der Lettrétage. Es geht um Wieder- und Neuentdeckungen, um andere Blicke auf scheinbar Bekanntes. Zum Gespräch eingeladen sind die beteiligten Herausgeberinnen und Verlegerinnen.

Am zweiten Abend der Reihe steht Lewis Grassic Gibbons »Lied vom Abendrot« von 1932 auf dem Programm. Der Roman erzählt die Geschichte von Chris Guthrie, die aus einem strengen, ländlichen Elternhaushalt kommt und trotzdem aufs College gehen darf – ehe der Tod ihrer Mutter sie auf den elterlichen Hof zurückruft. Gibbon beschreibt vor dem aufziehenden Ersten Weltkrieg ein Leben im Konflikt zwischen Stadt und Land – in einer Sprachmelodie, die Leser*innen so begeisterte, dass sie das Buch gleich mehrfach zum besten Buch Schottlands wählten. Esther Kinskys Übersetzung des Klassikers ins Deutsche erschien dieses Jahr im Guggolz-Verlag und wurde im Feuilleton begeistert aufgenommen. Sebastian Guggolz wird den Abend moderieren.

Am 7. November 2018, 20 Uhr, Eintritt: 5/4€

Lettrétage – das Literaturhaus in Berlin Kreuzberg, Mehringdamm 61, 10961 Berlin

Verlagsabend in Schorndorf in der Bücherstube Seelow am 6. November

Dienstag, 6. November 2018, 19.30 Uhr

Bücherstube Seelow, Oberer Marktplatz 5 | 73614 Schorndorf, Eintritt: 7,– €

»Schatzsucher zwischen bedrucktem Papier«, sagt die FAZ

Der Guggolz Verlag steht für Neu- und Wiederentdeckungen vergessener Klassiker aus Nord- und Osteuropa. Mit neuen Übersetzungen vergessener und zu Unrecht aus dem Fokus geratener Werke soll die in die Literatur eingegangene historische, politische, kulturelle und sprachliche Vielfalt wieder lebendig gemacht und Leser gefunden werden, die bei ihrer Lektüre bereichert werden wollen.

Verlagsabend in Bienenbüttel am 4. November

Sonntag, der 4. November um 19 Uhr

Verlagsabend mit dem Guggolz Verlag. Sebastian Guggolz stellt im Rahmen der 9. Buchwoche Bienenbüttel seinen Verlag vor. Neu- und Wiederentdeckungen vergessener Klassiker aus Nord- und Osteuropa.

In der Buchhandlung Patz, Bienenbüttel, Bahnhofstr. 6, 29553 Bienenbüttel

Der Guggolz Verlag am 16. Oktober zu Gast in Freiburg bei der Buchhandlung Schwarz

VORHANG AUF! Sebastian Guggolz stellt seinen Verlag vor.

Kennen Sie Andor Endre Gelléri oder Frans Eemil Sillanpää?
Beides sind Autoren, die im 2014 gegründeten Guggolz Verlag erscheinen. Der Verleger Sebastian Guggolz widmet sich seit vier Jahren Büchern und Autoren, die häufig nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen und macht so Regionen auf der literarischen Landkarte sichtbar. Abseits der kulturellen Metropolen findet er Literatur, die sich nicht nach Moden oder dem Zeitgeist richtet. Sebastian Guggolz wird Ihnen, die beiden genannten und noch weitere Autoren und deren Werk vorstellen. Freuen Sie sich auf einen Abend mit Neuübersetzungen und Neuausgaben vergessener und zu Unrecht aus dem Fokus geratener Autoren und Werke. PS: Frans Eemil Sillanpää ist der bisher einzige finnische Literaturnobelpreisträger!

2016 wurden Sebastian Guggolz und der Verlag mit der Übersetzerbarke ausgezeichnet. 2017 wurde der Verlag mit dem Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung ausgezeichnet.

Dienstag | 16. Oktober | 20 Uhr

Verlagsabend: Sebastian Guggolz stellt seinen Verlag vor. Eintritt: 8/5€

Ort: Buchhandlung Schwarz, Günterstalstraße 44, 79100 Freiburg im Breisgau, Telefon 0761 71806

Der Guggolz Verlag auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Besuchen Sie uns in Frankfurt! Vom Mittwoch, 10., bis zum Sonntag, 14. Oktober, öffnet die Frankfurter Buchmesse ihre Tore. Auch wir sind wieder mit einem Stand vertreten, an gleicher Stelle wie in den vergangenen Jahren: in Halle 4.1, F97, gleich beim 3sat-Stand. Außerdem wird auf der Leseinsel der Kurt Wolff Stiftung (Halle 4.1, Stand D36) am Samstag um 16:30 Uhr »Stromern« von Andor Endre Gelléri vom Verleger Sebastian Guggolz vorgestellt.

Lewis Grassic Gibbon im Gutshaus Friedenfelde

Der schottische Autor Lewis Grassic Gibbon (1901–1935) erzählt in seinem Roman »Lied vom Abendrot« von einer untergehenden bäuerlichen Welt »mit wendiger Stimme und waschechten Ausdrücken von Gewinnern wie Verlierern, als würde man neben ihrem Pflug mitwandern. Vor allem aber erzählt er quasi ebenerdig aus dieser wunderbaren schottischen Landschaft heraus von menschlichen Beziehungen« (FAZ).

Wir möchten Sie gern zur nächsten Lesung »Ehm Welk zu Gast« am 23. September (So) um 17.30 Uhr in das Gutshaus Friedenfelde einladen. Der schottische Übersetzer und Dichter Iain Galbraith, der zu dem Band ein Nachwort beigesteuert hat, wird den schottischen Kultroman vorstellen.

... übrigens gibt es im Gutshaus hervorragenden selbstgebackenen Kuchen!

Gutshaus Friedenfelde, 17268 Gerswalde, OT Friedenfelde, Nr. 6

Eintritt 3 Euro

Moderation: Cornelia Jentzsch, Uckermärkische Literaturgesellschaft e.V., Ehm Welk- und Heimatmuseum Angermünde

Antanas Škėmas großer Roman am 24. August bei den »Poetischen Quellen« in Bad Oeynhausen

Freitag, 24. August 2018

15.00 Uhr

VERLAGSPRÄSENTATION Der Berliner Guggolz Verlag stellt sich vor

Aus dem Guggolz Verlag wird hierbei der Roman »Das weiße Leintuch« des litauischen Schriftstellers Antanas Škėma in der Übersetzung von Claudia Sinnig vorgestellt.

Mit:

Sebastian Guggolz (Verleger; Deutschland)

Claudia Sinnig (Übersetzerin; Deutschland)

Deutsche Lesung aus dem Roman »Das weiße Leintuch«: Thomas Streipert

Moderation: Jürgen Keimer

Ort der Veranstaltungen an diesem Nachmittag: Bad Oeynhausener Innenstadt, Nähe Colo.Sültemeyer-Brunnen D-32545 Bad Oeynhausen

»Lied vom Abendrot« mit Esther Kinsky im Gerhart-Hauptmann-Haus auf Hiddensee

Am 5. Juli 2018 – Vorgestellt: Autor / Übersetzer / Verlag

Donnerstag, 20:00 Uhr, Eintritt: 6 Euro, Lewis Grassic Gibbon: »Lied vom Abendrot«. Aus dem schottischen Englisch von Esther Kinsky

Die Autorin und Übersetzerin Esther Kinsky und der Verleger Sebastian Guggolz über den Roman »Lied vom Abendrot«, die Arbeit des Übersetzens und das außergewöhnliche Programm des Guggolz Verlags. Moderation: Franziska Ploetz

Gerhart-Hauptmann-Haus, Kirchweg 13, 18565 Kloster/Hiddensee

Der Guggolz Verlag am Samstag, 30. Juni, beim Wetterleuchten im Literaturhaus Stuttgart

Wetterleuchten Samstag 30.06.18 11 – 20 Uhr Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Wenn rosa Wale im Neckar schwimmen und unter tropischen Palmen weiß gedeckte Büchertische stehen, dann ist es wieder Zeit für's WETTERLEUCHTEN - den Sommermarkt der unabhängigen Verlage. Noch vor der Sommerpause können Sie einen ganzen Tag lang zuhören, probelesen, blättern, leise staunen und beglückt jubeln - und natürlich auch kaufen: Stellen Sie Ihre ganz persönliche Sommerlektürekiste zusammen und nehmen Sie das literarische Wetterleuchten, den Widerschein der unabhängigen Verlage, vom Liegestuhl am Literaturhaus gleich mit an den Urlaubsstrand!

Der Markttag wird begleitet von einem internationalen Bühnenprogramm aus Prosa, Lyrik und Comics über die große Liebe und scheiternde Träume, die europäische Avantgarde und schwäbische Rebellen, eine Reise in den indischen Himalaya und zum entlegenen Planeten Damiem. Paperrazza tuscht Portraits, eine Schnipsel- und Klebewerksatt gibt`s für alle Kinder und zum Abschluss lassen wir die Korken knallen bei der Verleihung des Preises für literarisch ambitionierte Kleinverlage in Baden-Württemberg.

Über 40 Verlage aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz sind dabei: avant-Verlag * AvivA Verlag * Binooki * Bohem Press * Cassverlag * Das kulturelle Gedächtnis * DerDiwan Hörbuchverlag * AB – Die Andere Bibliothek * Dieterich`sche Verlagsbuchhandlung * Literaturverlag Droschl * edition clandestin * edition fünf * Edition Solitude * edition Tiamat * édition totale éclipse * EXP.edition * Frankfurter Verlagsanstalt * Griot Hörbuch Verlag * Guggolz Verlag * Hirzel Verlag * Ink Press * Jung und Jung * Klöpfer & Meyer * Lilienfeld Verlag * Limmat Verlag * Lost Books * Luftschacht * MaroVerlag * Merz Akademie * Mikrotext * Parallelallee * Reprodukt * Secession Verlag* Septime * Staatliche Akademie der Bildenden Künste * Transit Buchverlag * Tropen-Verlag * Tulipan Verlag * Ulrich Keicher Verlag * Verbrecher Verlag * Verlag Das Wunderhorn * Verlag die Brotsuppe * Weidle Verlag * Weissbooks

Unterstützt wird das Ganze vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, der Péter Horváth-Stiftung, der Stadt Stuttgart, dem Wirtschaftsclub im Literaturhaus e.V. sowie der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

EINTRITT FREI

Verlagsabend und Lesung aus »Lied vom Abendrot« in Hamburg

Verlagsabend Guggolz Verlag: Lied vom Abendrot

Ort Buchhandlung Boysen + Mauke im JohannisContor, Große Johannisstraße 19, 20457 Hamburg, Beginn: 07.06.2018 19:30 Uhr, Art der Veranstaltung: Lesung

Gemeinsam stellen Sebastian Guggolz und Esther Kinsky uns die Neuerscheinung "Lied vom Abendrot" von Lewis Grassic Gibbon vor und gewähren uns einen Einblick in ihre Zusammenarbeit. Entdecken Sie mit uns einst verschollene Werke jenseits der literarischen Landkarte. Uns erwartet ein besonderer und interessanter Abend.

Esther Kinsky arbeitet seit 1986 als Übersetzerin polnischer, russischer und englischsprachiger Literatur. Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin lebt in Berlin. Mit ihrem aktuellen Buch "Hain" hat sie soeben den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 gewonnen.

Sebastian Guggolz berichtet über das Wagnis, einen Verlag zu gründen und über seine Suche nach besonderen Titeln.

Anmeldung und Eintritt € 12,- / € 8,- für Inhaber der Schweitzer Ereigniskarte, Schüler und Studenten. Auskünfte und Anmeldung bei Anja Wenzel, E-Mail: a.wenzel@schweitzer-online.de

Kleine Verlage im LCB am Großen Wannsee

Kleine Verlage am Großen Wannsee, im LCB, Konzert Hannes Wittmer („Spaceman Spiff“)

Samstag, 2. Juni 2018, ab 14 Uhr, Gartenmesse und Lesungen mit 30 unabhängigen Verlagen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz

Programm

14.15 Uhr Gibbon (Guggolz Verlag) 14.30 Uhr Roeber / Gary (Edition Blau) 14.45 Uhr Weber (AvivA Verlag) 15.00 Uhr Unda Hörner (ebersbach & simon) 15.15 Uhr Steinitz / Sarrazin (Ink) 15.30 Uhr Georg Thiel (Braumüller Verlag) 15.45 Uhr Mikael Vogel (Verlagshaus Berlin) 16.00 Uhr Sven Recker (Nautilus) 16.15 Uhr Johannes Schneider (Frohmann) 16.30 Uhr Pippa Goldschmidt (Culturbooks) 16.45 Uhr Isabel Cole (mikrotext) 17.00 Uhr Pause 17.15 Uhr Johanna Schwedes (Verlag Reinecke & Voß) 17.30 Uhr Dieter M. Gräf (Brueterich Press) 17.45 Uhr Nora Wagener (Hydre Éditions) 18.00 Uhr Christian Filips (RoughBooks) 18.15 Uhr Matthias Senkel (Matthes & Seitz Berlin) 18.30 Uhr Bettina Wilpert (Verbrecher Verlag) 18.45 Uhr Semi Eschmamp (Der gesunde Menschenversand) 19.00 Uhr Garrard Conley (Secession Verlag für Literatur) 19.30 Uhr Konzert Hannes Wittmer (spaceman spiff)

»Quecke« bei der Balkannacht in Berlin

Balkannacht von TRADUKI, Babylon Kino, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 1. Juni 2018, 20 Uhr

Die Balkannacht ist ein literarischer und musikalischer Streifzug für Kenner und alle, die neugierig sind, spannende neue Stimmen aus Südosteuropa zu entdecken.

Von der Suche nach Glück, von Flüchtenden und Auswandernden erzählt der schweizerisch-rumänische Autor Catalin Dorian Florescu; Zwischenmenschliches seziert die slowenische Lyrikerin, Anja Golob, in ihren Gedichten; Sebastian Guggolz liest aus dem gerade in seinem Verlag erschienenen Roman Quecke des modernen mazedonischen Klassikers Petre M. Andreevski; die kosovarische Lyrikerin Ervina Halili durchwandert melancholische Träume aus dem Schlaf des Oktopus; Damir Karakaš präsentiert einen Ausschnitt aus seinem in Kroatien gefeierten Roman von einer Kindheit auf dem kroatisch-jugoslawischen Lande, so hart wie witzig, aus einer anderen Zeit obwohl gar nicht lang her und Cătălin Mihuleac, die im deutschen Feuilleton vielgelobte Entdeckung der rumänischen Literatur, liest aus seinem gerade bei Zsolnay erschienen Roman über den Holocaust in Rumänien.

Der Guggolz Verlag in der Büchergilde am Wittenbergplatz

Guggolz Verlag mit Sebastian Guggolz

Am 31. Mai 2018 um 19 Uhr

Der Eintritt ist frei. Wir laden Sie herzlich ein.

Der Verlag für Neu- und Wiederentdeckungen wurde 2014 gegründet.

Die Flut an neuen Veröffentlichungen führt dazu, dass die Halbwertzeit der Bücher immer kürzer wird. Neuerscheinungen, die sich nicht innerhalb weniger Monate durchsetzen, werden kurzerhand wieder aus den Regalen geräumt, sie verschwinden aus den Buchläden und werden dadurch dem Vergessen preisgegeben.

Was sagt das über die Qualität dieser Bücher? Nichts. Oft entscheiden literarische oder politische Trends darüber, ob wir ein Buch heutzutage noch kennen oder nicht. Der Guggolz Verlag widmet sich diesen Büchern und Autoren. Ziel ist es, diese Literatur auf dem deutschen Buchmarkt breiter und vielgestaltiger verfügbar zu machen. Ziel ist es aber auch, Regionen auf der literarischen Landkarte sichtbar zu machen, die häufig nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen: Ost- und Nordeuropa, Ländliches und Abgelegenes. Mit neuen Übersetzungen vergessener und zu Unrecht aus dem Fokus geratener Werke soll die in die Literatur eingegangene historische, politische, kulturelle und sprachliche Vielfalt wieder lebendig gemacht und sollen Leser gefunden werden, die bei ihrer Lektüre bereichert werden wollen.

Diese Bücher aus dem Verlagsprogramm stellt Sebastian Guggolz vor.

Der Guggolz Verlag: 2016: Übersetzerbarke für Sebastian Guggolz und den Verlag 2016: Melusine-Huss-Preis der Hotlist 2016 für das Buch »Szenen aus Schottland« von James Leslie Mitchell 2017: Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung

»Der Guggolz Verlag liefert den Beweis, dass Bücher von gestern ein Gewinn für die Welt von heute sind.« Berliner Zeitung »Neues Leben für literarische Schätze« WDR »Schatzsucher zwischen bedrucktem Papier« FAZ

»Quecke« in der Humboldt-Universität

Dienstag, 29. Mai 2018, 16 Uhr, im Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin, Dorotheenstraße 65, 5. Stock, Raum 5.30.

Der Übersetzer Benjamin Langer im Gespräch mit Sebastian Guggolz zu »Quecke« von Petre M. Andreevski.

Katalog Herbst 2018

Für unseren PDF-Katalog bitte hier klicken.

Buchmarkt »Die Buchmacher« in Lübeck in der St. Petri-Kirche

Vom 21. bis 22. April 2018 öffnet St. Petri seine Tore für die Literatur: Achtundzwanzig namhafte »Buchmacher« präsentieren ihre aktuellen Verlagsprogramme. Individuell ausgewählte Lektüre kann entdeckt, angeschaut, besprochen und gekauft werden. Es erwartet die Besucher eine abwechslungsreiche Mischung aus Buchpräsentationen, Interviews und Lesungen für Groß und Klein.

In diesem Jahr sind folgende Verlage dabei: Wallstein Verlag (Göttingen) • AvivA Verlag (Berlin) • Verlagshaus Jacoby & Stuart (Berlin) • Edition Nautilus (Hamburg) • :Transit Verlag (Berlin) • Weidle Verlag (Bonn)• weissbooks.w (Frankfurt am Main)• Satyr Verlag (Berlin) • Schaltzeit Verlag (Berlin) • Matthes & Seitz Verlag (Berlin) • CulturBooks Verlag (Hamburg) • Kunstanstifter Verlag (Mannheim)• Guggolz Verlag (Berlin)• Pendragon Verlag (Bielefeld) • Klöpfer&Meyer Verlag (Tübingen) • Edition Brachvogel (Hamburg)• Moritz Verlag (Frankfurt am Main) • Edition fünf (Gräfeling)• Verlag Das Wunderhorn (Heidelberg)• Peter Hammer Verlag (Wuppertal)• Antje Kunstmann Verlag (München) • Acabus Verlag (Hamburg) • Mehring Verlag (Essen)• Secession Verlag (Berlin/Zürich) • Lilienfeld Verlag (Düsseldorf) • Edition Büchergilde (Frankfurt am Main) ) • Verbrecher Verlag (Berlin)

Samstag, 21. April 2018, 11-18 Uhr und Sonntag, 22. April 2018, 11-16 Uhr, der Eintritt ist frei!

St. Petri zu Lübeck, Petrikirchhof | 23552 Lübeck | Telefon: 0451/39773-0 | E-Mail: info@st-petri-luebeck.de

»Humbug und Variationen« wird im Berliner Literaturhaus vorgestellt. Mit Eva Ruth Wemme und Dana Grigorcea

Die Übersetzerin Eva Ruth Wemme und die Nachwortschreiberin Dana Grigorcea stellen im Gespräch mit Gregor Dotzauer »Humbug und Variationen« von Ion Luca Caragiale vor.

Mittwoch, 18. April 2018, 19:30 Uhr

Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, Berlin-Charlottenburg.

»Jung entschlafen« von Frans Eemil Sillanpää im Museum für Druckkunst in Leipzig

Der Berliner Verleger Sebastian Guggolz präsentiert den im Herbst 2017 in seinem Verlag erschienenen Roman »Jung entschlafen« des finnischen Autors Frans Eemil Sillanpää (1888-1964) im Gespräch mit Suvi Wartiovaara aus dem Finnland-Institut in Deutschland.

Mittwoch, 11. April 2018, 19 Uhr, Eintritt frei

Museum für Druckkunst Leipzig

Nonnenstraße 39

04229 Leipzig

Der Guggolz Verlag zu Besuch in Luzern auf dem Literaturfest

Der Guggolz Verlag stellt sich und seine Bücher vom 23. bis zum 25. März auf dem Buchmarkt des Literaturfests Luzern in der Kornschütte vor. Die Öffnungszeiten sind:

Fr. 23. März 2018, 17 bis 19 Uhr

Sa. 24. März 2018, 10 bis 18 Uhr

So. 25. März 2018, 10 bis 17 Uhr

Kommen Sie vorbei und stöbern in unseren Büchern! Luzern, Schweiz, Buchmarkt in der Kornschütte, Kornmarkt 3.

Termine des Guggolz Verlags auf der Leipziger Buchmesse (15. bis 18. März)

Vom 15. bis 18. März 2018, Leipziger Buchmesse. Stand in der Halle 5, G104

Donnerstag 15. März 2018 13:30–14:00 Uhr Sebastian Guggolz stellt auf dem Nordischen Forum »Jung entschlafen« von Frans Eemil Sillanpää vor.

15:00–15:30 Uhr Sebastian Guggolz stellt gemeinsam mit dem Übersetzer Ulrich Sonnenberg auf dem Nordischen Forum »Himmerlandsvolk« von Johannes V. Jensen vor.

Freitag, 16. März 2018 20:00–21:00 Uhr Sebastian Guggolz stellt bei UV – die Lesung der unabhängigen Verlage im Westflügel Leipzig, Hähnelstraße 27, »Humbug und Variationen« von Ion Luca Caragiale vor.

Samstag, 17. März 2018 19:30–21:30 Uhr Sebastian Guggolz stellt in der Buchhandlung SeitenBlick in Leipzig (Goetzstr. 2, 04177 Leipzig) den Guggolz Verlag und seine aktuellen Neuerscheinungen vor.

Sonntag, 18. März 2018 11:00–11:30 Uhr Die Übersetzerin Eva Ruth Wemme und Sebastian Guggolz stellen in Lesung und Gespräch auf dem Forum Die Unabhängigen »Humbug und Variationen« von Ion Luca Caragiale vor.

12:30–13:00 Uhr Sebastian Guggolz stellt auf dem Nordischen Forum »Jung entschlafen« von Frans Eemil Sillanpää vor.

Buchpremiere »Lied vom Abendrot« von Lewis Grassic Gibbon in der Buchkönigin

Die Übersetzerin Esther Kinsky stellt gemeinsam mit Sebastian Guggolz in Lesung und Gespräch ihre soeben erschienene Neuübersetzung des schottischen Klassikers »Lied vom Abendrot« von Lewis Grassic Gibbon vor. Buchhandlung Die Buchkönigin, Hobrechtstraße 65, Berlin-Neukölln.

Johannes V. Jensen im Januar 2018 auf Platz 4 der SWR Bestenliste

»Dorfgeschichten von 1898. Der dänische Autor Johannes V. Jensen erhielt 1944 den Literaturnobelpreis – die großartige Wiederentdeckung eines – fast – schonungslosen Realisten.« So schreibt die SWR Bestenliste in ihrer Kurzfassung über »Himmerlandsvolk« von Johannes V. Jensen. Mit 49 Kritiker-Punkten und Platz 4 steht erstmals ein Buch des Verlags auf der SWR Bestenliste!

Schicksal und Revolution. Der geheime Chronist Michail Prischwin

Zu Lebzeiten war Michail Prischwin (1873–1954) als Kinderbuchautor und »Sänger der russischen Natur« (Maxim Gorki) bekannt. Erst lange nach seinem Tod wurde das Massiv seines gigantischen diaristischen Œuvres sichtbar – ein im Verborgenen geschriebenes Tagebuchwerk, das drei Revolutionen, den Großen Terror und den Zweiten Weltkrieg umfasst und erst nach Stalins Tod endet. Seine literarische Bedeutung und politische Wirkung reicht bis in unsere Tage. Mit Eveline Passet, Olga Martynova, Oleg Jurjew und Matthias Weichelt.

Dienstag, 16.1.2018, 19 Uhr am Pariser Platz im Plenarsaal. Lesung und Gespräch mit Eveline Passet, Olga Martynova, Oleg Jurjew, Moderation: Matthias Weichelt

Eintritt € 6/4, Kartenreservierung unter: Tel.: (030) 200 57-1000, E-Mail: ticket@adk.de

https://www.adk.de/de/programm/?we_objectID=57941

Buchpremiere »Jung entschlafen« von Frans Eemil Sillanpää am 7.12.2017

»So verging der Frühsommer. Die Nacht war zeitweise fast nicht vorhanden, das Weltall hielt gewissermaßen nur ganz kurz den Atem an, während es vom vergangenen Abend in den nächsten Morgen hinüberwechselte.«

Jung entschlafen ist eines der zentralen Werke im Schaffen des großen finnischen Erzählers Frans Eemil Sillanpää. Der Schwindsuchttod des 22-jährigen schönen Landmädchens Silja steht am Anfang und am Ende des Romans mit dem Untertitel Eines Stammbaums letzter Trieb. Die Handlung beginnt mit dem Unglück der Eltern, einfacher Bauern, die ihren Hof verlieren und nacheinander sterben. Silja, die einzige Tochter, muss sich nun als Dienstmädchen auf fremden Höfen durchschlagen, bis sie in den Haushalt eines freundlichen alleinstehenden Professors kommt. Dort erlebt sie zu Mittsommer ihre erste Liebe mit dem Studenten Armas, der zur Sommerfrische aufs Land gekommen ist. Armas zieht aber am Ende des Sommers in den Krieg und wird verwundet. Auch an Silja geht der finnische Bürgerkrieg 1918 nicht spurlos vorüber, sie gerät zwischen die Fronten, weil sie ihrer inneren Stimme der Menschlichkeit folgt und sich von keiner Partei vereinnahmen lässt.

Auch Sillanpää schlägt sich auf keine Seite, sondern bleibt ganz nah bei seiner Protagonistin Silja, deren Schicksal wir Leser dadurch hautnah miterleben. Reetta Karjalainen hat erstmals die vollständige Fassung, die uns Sillanpääs ganze Kunst der Einfühlung und der Zuneigung den Menschen gegenüber vor Augen führt, ins Deutsche übertragen.

Frans Eemil Sillanpää (1888–1964) ist der bisher einzige finnische Literaturnobelpreisträger. Als Sohn einfacher Hofbesitzer wurde er zur Schulbildung ans Gymnasium nach Tampere und anschließend zum Studium der Medizin an die kaiserliche Alexander-Universität nach Helsinki geschickt. Er brach das Studium ab, kehrte zurück aufs Land, gründet dort eine Familie und begann literarisch zu arbeiten. 1919 entstand der Roman Frommes Elend. 1923 erschien Hiltu und Ragnar ein kurzer Spin-Off-Roman, in dem Sillanpää das Schicksal von Hiltu, einer Nebenfigur aus Frommes Elend, weiterverfolgte. 1931 nahm er den Faden wieder auf und schrieb mit Jung entschlafen ein Gegenstück zu Frommes Elend, das in der gleichen Zeit spielt. 1939 wurde Sillanpää der Nobelpreis für Literatur zugesprochen, für den er seit 1930 wiederholt vorgeschlagen worden war.

  1. Dezember 2017, 19 Uhr Finnland-Institut in Deutschland, Georgenstr. 24 (1. OG), 10117 Berlin

Eintritt frei

Litauische Nacht im LCB mit u.a. Antanas Škėma

Fische, Drachen, Liftboys. Eine litauische Nacht im LCB. Mit Romanen von Undinė Radzevičiūtė und Antanas Škėma. Donnerstag, 07. Dezember 2017, ab 20 Uhr

Weltläufige Litauerinnen und Litauer stehen im Mittelpunkt dieses Abends. Mit Undiné Radzevičiūtė beherbergen wir im Dezember eine der interessantesten Autorinnen des baltischen Landes in unserem Gästehaus. „Ich bin keine Litauerin“, sagt sie und will von den gängigen Stoffen ihrer schreibenden Landsleute – die Loslösung von der Sowjetunion, die Transformation der Gesellschaft seit den 90er Jahren – nichts wissen. Ihr Roman »Fische und Drachen« (übersetzt von Cornelius Hell, Residenz Verlag) setzt vier Frauenfiguren in einem Dreigenerationenhaushalt in Szene, Schauplatz ist das Chinatown einer europäischen Großstadt. Ein zweiter Handlungsstrang führt ins China des 18. Jahrhunderts: Hier geht es um den italienischen Jesuiten und Maler Giuseppe Castiglione, der als Hofmaler in Peking wirkte und sich dabei immer weiter von seiner europäischen Vergangenheit entfernte. Um das Leben in der Fremde geht es auch in Antanas Škėmas (1910 – 1961) »Das weiße Leintuch«, einem Roman, der in den 50er Jahren entstand und bis heute bedeutenden Einfluss auf die litauische Literatur ausübt. Der Protagonist Antanas Garšva, ein litauischer Exilschriftsteller, arbeitet als Liftboy in einem vielstöckigen New Yorker Hotel, hadert aber mit der bigotten litauischen Kultur und der Trivialität der amerikanischen Konsumgesellschaft. Aus den aufwühlenden Episoden ergibt sich ein Puzzle des 20. Jahrhunderts, das Škėma mit kraftvollem sprachlichem Reichtum schildert. Der moderne Klassiker ist in diesem Jahr in Claudia Sinnigs Übersetzung im Guggolz Verlag erschienen. Es liest der Schauspieler Hans Löw (»Hedi Schneider steckt fest«, »Toni Erdmann«). Die Musik steuert ein Duo bei, das litauische und senegalesische Klangwelten zusammenbringt: SOLO & INDRĖ. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Republik Litauen, die zu Šakotis und Likör lädt.

Lesung der deutschen Texte: Hans Löw Musik: Indrė Jurgelevičiūtė und Solo Cissokho

Eintritt frei Literarisches Colloquium Berlin Am Sandwerder 5 D-14109 Berlin

Matinee: Buchvorstellung »Quecke«

Zum 2. Advent dürfen wir wieder einmal den Guggolz Verlag begrüßen und stellen zur Matinee um 11 Uhr wenigstens eines der immer wieder hervorragenden und hervorragend übersetzten Bücher aus dem Verlag vor: Petre M. Andreevskis "Quecke"

Zum Buch: »Quecke« ist eine Erzählung von tragischem Ausmaß, in ihr nimmt der unablässige Kampf ums Überleben eine eigenartige Schönheit an. Es ist nicht nur die immer neu geschöpfte Hoffnung, die Widerstandskraft und die Fähigkeit, Schläge hinzunehmen und wieder aufzustehen – es ist auch die Schönheit der Einfachheit, der Landschaft, des täglichen Schuftens, die berührt und fasziniert. Andreevski hat in seinem ganz eigenen suggestiven Erzählton, nahe an mündlicher Rede, mit Jon und Velika Figuren geschaffen, die wie die Quecke für das mazedonische Volk stehen und eine tiefe Wahrheit vermitteln. »Quecke« lässt uns Leser viel über die Geschichte Mazedoniens erfahren und auch, dass es etwas gibt, das weit stärker ist als politische Interessen und nationalistische Kleinheit: die Liebe zu den Seinen und die unbändige Sehnsucht nach einem friedlichen Leben.

Die näheren Begleitumstände bleiben entweder Überraschung für jeden, der kommen wird, bis er kommt oder werden noch ausgetüftelt, bevor sie bekanntgegeben werden. Zu vorweihnachtlicher Stimmung, Mazedonien und guten Gästen, sind's Bücher oder Menschen will einem schon was Rechtes einfallen.

Eintritt: 4 Euro

Um Voranmeldung wird gebeten, da wir uns zwar strecken, wie wir können, aber so groß wie etwa Mazedonien wird's nicht mehr.

Fräulein Schneefeld & Herr Hund Buchhandlung Prenzlauer Allee 23, 10405 Berlin 030 77325205

Katalog Frühjahr 2018

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Erlesene Weltliteratur mit dem Guggolz Verlag

Erlesene Weltliteratur mit dem Guggolz Verlag

Der Guggolz Verlag wurde 2014 gegründet, um übersehene und vergessene Klassiker aus Ost- und Nordeuropa in neuer Übersetzung herauszubringen. Verleger Sebastian Guggolz, der am Bodensee aufgewachsen ist, kommt nach Überlingen, um seine beiden Neuerscheinungen des Herbsts vorzustellen: ein mazedonischer Romanklassiker und ein Band mit dänischen Erzählungen aus dem Himmerland. Außerdem wird er Einblicke in den Verlagsalltag geben und von den Herausforderungen eines Verlegers berichten, der sich nicht vor großen Namen scheut und auch vergessenen Nobelpreisträgern ein neues Leben schenkt.

17.11.2017 – 19:30 Uhr; BuchLandung – Lesen am See; 5 € – Verbindliche Reservierung erbeten.

https://www.buchlandung.de/veranstaltungen/erlesene-weltliteratur-mit-dem-guggolz-verlag

Ein Abend mit dem Guggolz Verlag in Ulm

„Mehr Glück ist nicht“

Über finnische Literaturnobelpreisträger, den poetischen Reiz von Großwäschereien und den literarischen „Gellérismus“!

Er ist der Shootingstar der jungen Verlagsszene: Sebastian Guggolz aus Berlin. Sein gleichnamiger Verlag macht alles richtig: aufregende Texte, schöne Gestaltung und ein Verleger, der seine Bücher mit Herzblut und Leidenschaft vertritt. An diesem Abend stellt uns Sebastian Guggolz seine schönsten Bücher vor und erzählt uns, wie er vom Quizshow-Gewinner zum Verleger wurde - und warum er ausschließlich tote und vergessene Autoren verlegt und damit großen Erfolg hat! Für die Musik sorgt die Ulmer Sängerin und Songwriterin Maria Schmidt-Deiß. Über ihre wundervolle Stimme und ihre hinreißenden Interpretationen von klassischen Songs durften wir uns schon des öfteren begeistern. Für den Abend mit Sebastian Guggolz wird sie wieder einige der schönsten Lieder dabei haben, die die Menschheit kennt.

Moderation: Florian L. Arnold, für das leibliche Wohl, viele gute Bücher und anregende Gespräche ist gesorgt!

EIN ABEND MIT DEM GUGGOLZ VERLAG

Am 16. November 2017, 20 Uhr

Mit Sebastian Guggolz und der Band Deserted Ravens

Eintritt: 6 € / 4 €

Eine Veranstaltung des des Literatursalon Donau e. V. in Kooperation mit Hahn15 und dem Literaturbureau Topalian & Milani

Sebastian Guggolz zu Gast in Unna

Bücher machen

Sebastian Guggolz und sein Verlag

Natürlich sind Texte das Herz der Literatur – aber was wären diese Texte ohne die Bücher, in denen sie erst wirklich zur Geltung kommen? Sie wären sehr flüchtig und vielleicht auch schnell vergessen. Und genau deswegen lädt die VHS in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Hornung engagierte Verleger und Verlegerinnen ein, die ihr Programm vorstellen, von der Lust des Entdeckens neuer/alter Texte und der harten Arbeit des Lektorierens berichten, vom Bücher machen - mit einem Wort erzählen sie vom Glanz und Elend des Verlegens. Dieser Blick hinter die Kulissen eröffnet interessante Perspektiven und macht auch sensibel für die Suche nach den schönen Büchern. Dieses Mal ist Sebastian Guggolz vom Guggolz Verlag aus Berlin eingeladen, der seit 2014 ein ausgesucht spannendes literarisches Programm verlegt. 2017 wurde der Verlag mit dem Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung ausgezeichnet, mit der Begründung, dass der Verlag »in einer Zeit, in der Europa sich neu zu definieren hat, das deutsche Publikum mit einer klugen Auswahl von Neu- und Wiederentdeckungen der ost-, mittel- und nordeuropäischen Länder bekannt macht«.

09.11.2017, 19.30 Uhr, Buchhandlung Hornung, Eintritt frei

Die Zukunft des Verlegens – Sebastian Guggolz zu Gast im Berliner Literaturhaus

18 OKT Mittwoch 20:00 h Großer Saal, Literaturhaus Berlin

Die Zukunft des Verlegens 17

Sebastian Guggolz im Gespräch mit Holger Heimann über den Guggolz Verlag

Sebastian Guggolz tut das, wovon alle im Buchgeschäft immer wieder abraten: Er verlegt tote, unbekannte Autoren. Zumindest bei uns kennt sie kaum jemand. In ihren Heimatländern haben sie hingegen vielfach Kultstatus – der Litauer Antanas Škėma etwa, der Finne Frans Eemil Sillanpää oder der Mazedonier Petre Andreevski. Sebastian Guggolz konzentriert sich ganz auf europäische Randgebiete, auf Nord-und Osteuropa. Und er hat – zu aller Überraschung – Erfolg damit. Die Bücher werden vielfach als Entdeckungen gefeiert und sogar prämiert.

Sebastian Guggolz, 1982 am Bodensee geboren, hat beim Verlag Matthes und Seitz Berlin als Lektor gearbeitet, 2014 gründete er dann seinen eigenen Verlag. So ungewöhnlich wie das Programm ist die Geschichte des jungen Unternehmens. Nachdem das Startkapital rasch aufgebraucht war, half Sebastian Guggolz das Geld aus der ZDF-Show »Der Quiz-Champion«. Der Verleger gewann 250.000 Euro. Das Geld kann er gut gebrauchen, denn Entdeckungen will er schließlich noch viele machen.

Holger Heimann ist Journalist in Berlin. Er arbeitet unter anderem für das Deutschlandradio, das Fachmagazin »Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel« und die Tageszeitung »Die Welt«.

Eintritt: 5,- / 3,- €

Literaturhaus Berlin Fasanenstraße 23 10719 Berlin Tel. +49 (0)30 887 286 0 literaturhaus[at]literaturhaus-berlin.de

Der Guggolz Verlag in Mainz-Hechtsheim zu Gast

Aus der Ankündigung der Buchhandlung:

Die Frankfurter Buchmesse naht und mit ihr ein Großteil der beinahe 90.000 deutschen Neuerscheinungen, die jährlich in die Buchhandlungen drängen! Aus der fast unüberschaubaren Menge der sich in Frankfurt präsentierenden Verlage laden wir den jungen Verleger eines kleinen, feinen Berliner Verlagshauses zu uns ein. Am Mittwoch, dem 11. Oktober 2017 um 20 Uhr, am Abend des ersten Messetages also, wird Sebastian Guggolz uns seinen Verlag vorstellen, über dessen Programm sprechen und aus einem der neu erschienenen Bücher lesen.

Buchhandlung Ruthmann - Hechtsheim Alte Mainzer Straße 4 55129 Mainz info@ruthmann-hechtsheim.de 06131 509041

Der Guggolz Verlag auf der Frankfurter Buchmesse 2017

Besuchen Sie uns in Frankfurt! Vom Mittwoch, 11., bis zum Sonntag, 15. Oktober, öffnet die Frankfurter Buchmesse ihre Tore. Auch wir sind wieder mit einem Stand vertreten, an gleicher Stelle wie in den vergangenen Jahren: in Halle 4.1, F97, gleich beim 3sat-Stand. Außerdem wird auf der Leseinsel der Kurt Wolff Stiftung (Halle 4.1, Stand D36) am Donnerstag um 10 Uhr »Himmerlandsvolk« von Johannes V. Jensen vorgestellt, mit dem Übersetzer Ulrich Sonnenberg und dem Verleger Sebastian Guggolz.

Buchpremiere »Quecke« von Petre M. Andreevski mit der Buchhandlung Godolt, Berlin

Buchpremiere des mazedonischen Romans »Quecke« von Petre M. Andreevski.

Am Freitag, den 29. September um 19:30 Uhr, wird »Quecke« in Zusammenarbeit mit der Berliner Buchhandlung Godolt im Röstwerk Kaffeerösterei in der Seelingstraße 32, Berlin, präsentiert, der Übersetzer Benjamin Langer und Sebastian Guggolz werden Petre M. Andreevskis Roman im Gespräch vorstellen.

Fr., 29. September, 19:30 Uhr Röstwerk Kaffeerösterei Seelingstraße 32 14059 Berlin

Indiebooknight auf dem Hamburger Harbour Front Festival

Indiebooknight
Neu- und Wiederentdeckungen mit Arche, Eisele und Guggolz

Viele unabhängige Verlage machen mit oft kleinen Budgets, aber großem Herzblut, mit Liebe und Leidenschaft schöne Bücher. Wir stellen vor: Verlegerin Ulrike Ostermeyer vom traditionsreichen Arche Verlag beherbergt in ihrem Programm Schätze wie die wiederentdeckte amerikanische Autorin Lucia Berlin, Petina Gappah aus Simbabwe oder die Debütantin Alina Herbing. Sie versteht Arche als Haus für Autoren, die von einer modernen Vermessung der Welt erzählen, vom Unterwegssein und der Suche nach einer inneren und äußeren Heimat. Julia Eisele, ehemalige Piper-Programmleiterin, startet diesen Herbst gleich ihren eigenen Verlag: Den Auftakt des ersten Eisele-Programms macht Hanni Münzers »Solange es Schmetterlinge gibt«; literarischer Spitzentitel ist das kammerspielartige »Die Farbe von Milch« von Nell Leyshon. Sebastian Guggolz wiederum möchte Regionen auf der literarischen Landkarte sichtbar machen, die nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Mit Neuausgaben zu Unrecht vergessener Werke (»Himmerlandsvolk«) richtet sich sein Guggolz Verlag an Leser, die Lust aufs (Wieder-)Entdecken haben! Ein Abend über Freud und Leid des Büchermachens.

Mitwirkende: Julia Eisele, Sebastian Guggolz, Ulrike Ostermeyer, Karla Paul, Hans Schernthaner

DIENSTAG 19.09.2017, 20:00 UHR, Cap San Diego – Überseebrücke – 20459 Hamburg – Tickets Preis: 12 €

Buchpremiere: »Himmerlandsvolk« von Johannes V. Jensen im Felleshus Berlin

Buchpremiere: »Himmerlandsvolk« von Johannes V. Jensen

In seinen 1898 erschienenen Geschichten aus Himmerland erzählt Literaturnobelpreisträger Johannes V. Jensen von einer untergegangenen Welt. Dabei porträtiert er seine Heimatregion ohne Verklärung oder Groll. Der preisgekrönte Übersetzer Ulrich Sonnenberg hat Jensens dänische Prosabilder aus einem vergangenen Jahrhundert ins Deutsche übersetzt. Der zeitgenössische dänische Autor Carsten Jensen (»Der erste Stein«) hat das Buch mit einem Nachwort ergänzt. Die Dänische Botschaft präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Guggolz-Verlag zur deutschen Buchpremiere sowohl Carsten Jensen und Ulrich Sonnenberg im Gespräch.

»Hin und wieder trieben dunkle Wolken mit fahlen Rändern über den Mond. Das Land war einsam und kaum bewohnt, es erstreckte sich in flachen, ermüdenden, mit Heidekraut überzogenen Wölbungen. Der Wind strich auf seiner langen, ziellosen Wanderung darüber hin.« (Johannes V. Jensen)

Do. 14. September 2017, 19:30 Uhr Nordische Botschaften – Felleshus Rauchstraße 1 10787 Berlin

Katalog Herbst 2017

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Buchvorstellung »Das weiße Leintuch« in der Buchhandlung Ocelot in Berlin-Mitte

Antanas Škėma (1910–1961) hinterließ den Roman »Das weiße Leintuch«, geschrieben zwischen 1952 und 1954, der bis heute bedeutenden Einfluss auf die litauische Literatur ausübt. Škėma erzählt von dem New Yorker Liftboy Antanas Garšva, eigentlich einem litauischen Exilschriftsteller, der vor den Sowjets aus Litauen geflohen ist. Aus den aufwühlenden Episoden seines Lebens ergibt sich ein Puzzle des 20. Jahrhunderts, ein Wirbel an Wahrnehmungen und Erinnerungen, um deren Bewältigung Garšva in immer neuen literarischen Anläufen ringt. »Das weiße Leintuch« ist nun auf Deutsch zu entdecken, in dunkler Schönheit und mit all seinen bis heute nicht beantworteten existenziellen Fragen.

Übersetzung und Lesung: Claudia Sinnig Claudia Sinnig, 1965 geboren, aufgewachsen in Gotha. Sie studierte Russisch und Englisch in Leipzig sowie Litauisch in Vilnius. 1989 war sie Mitbegründerin des Lithuanian Review, der ersten unzensierten englischen Zeitung Litauens, 1990 Mitarbeiterin für das erste frei gewählte litauische Parlament. Seit 1992 ist sie freie Autorin und Übersetzerin. Sie übersetzte u. a. Tomas Venclova, Jonas Mekas, Eugenijus Ališanka und Sigitas Parulskis. Claudia Sinnig lebt in Wuhden im Oderbruch.

Im Gespräch mit Sebastian Guggolz.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Lithuanian Culture Institute. Ocelot, not just another bookstore, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, 030 97894592. Der Eintritt ist frei!

Harry Martinson in Walthers Buchladen

Am Donnerstag, den 6. April, um 19:30 Uhr, wird erstmals das Buch von Harry Martinson: »Reisen ohne Ziel«, von einem der Übersetzer, Klaus-Jürgen Liedtke, im Gespräch mit Sebastian Guggolz bei uns im Buchladen vorgestellt.

»Vielleicht sind die Gedanken die einzigen Ereignisse. Vielleicht ist das Leben an sich apathisch, gleichgültig hingeworfene Wellenbewegungen, eine stumpfe, gewaltige Kraft. Vielleicht ist das Tosen des Sturmes ein schwaches Brüllen in den Rohren und Tubes unserer Dampfkessel.«

Harry Martinson (1904–1978) machte sich im Alter von 16 Jahren als Matrose auf die Reise und fuhr für sieben Jahre zur See. Nach Schweden zurückgekehrt, veröffentlichte er, literarisch verarbeitet, seine Erlebnisse auf dem Meer. In kurzen ethnografischen, szenischen oder klassischen Erzählungen und kleinen Prosastücken löst er spielerisch die Grenze zwischen Biografie und Fiktion auf.

Entdeckerlust prägt die Texte des »Weltnomaden« Harry Martinson, in denen die Fremde und das Unterwegssein gefeiert werden, ohne Standesgrenzen und ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Konventionen. Die rastlose, vermeintlich ziellose Fahrt wird zu einer existenziellen Suche, zu einer großen Lebensreise.

Der Guggolz Verlag erhält dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse den Kurt-Wolff-Förderpreis für die »kluge Auswahl von Neu- und Wiederentdeckungen aus ost-, mittel- und nordeuropäischen Ländern in einer Zeit, in der sich Europa neu zu definieren hat«. Zu diesem Anlass möchten wir dem Verlag ganz herzlich gratulieren und mit Herrn Guggolz, dem Verleger, zusammen am 6. April feiern.

Donnerstag, der 6. April 2017 um 19.30 Uhr.

Der Eintritt beträgt 5€/3€.

Und um Voranmeldung wird gebeten per Telefon, E-Mail oder persönlich im Laden.

Wir freuen uns sehr auf diese Veranstaltung und auf Ihr Kommen.

Ihre drei Frauen von Walthers Buchladen.

Walthers Buchladen, Bismarckstraße 71, 12157 Berlin, Tel.: 855 9472, service@walthers-buchladen.de

Der Guggolz Verlag zu Gast bei der Buchhandlung LesArt in Telgte

Jetzt in deutscher Übersetzung im Guggolz Verlag zu entdecken: »Das weiße Leintuch«, ein Juwel der litauischen Literatur. Sebastian Guggolz gründete den Guggolz Verlag 2014 mit dem Ziel, vergessene oder übersehene Klassiker des 20. Jahrhunderts aus Ost- und Nordeuropa in neuer Übersetzung oder erstmals auf Deutsch zu veröffentlichen. Dabei findet er seine literarische Schätze abseits der kulturellen Metropolen, fern von Moden und Zeitgeist, jedoch nahe am alltäglichen Leben.

Sebastian Guggolz wurde für sein Engagement 2016 mit der Übersetzerbarke ausgezeichnet, wird im Feuilleton besonders beachtet und erhielt für »Szenen aus Schottland« den Melusine-Huss-Preis der Hotlist 2016.

Wir laden herzlich ein zu einer Verlagspräsentation am Mittwoch, 5. April 2017 um 19:30 Uhr in den Gasthof Seiling, Markt 6 in Telgte. Anmeldung bei LesArt persönlich, per E-Mail oder telefonisch.

LesArt Inhaberin Walburga Westbrock e.K. | Kapellenstraße 6 | 48291 Telgte | Tel. +49 (0)2504 - 5512 | Fax +49 (0)2504- 737143 | info@lesart-telgte.de

Termine des Guggolz Verlags auf der Leipziger Buchmesse (23. bis 26. März)

Donnerstag, 23. März

14 Uhr, Stand der Frankfurter Allgemeine Zeitung, Halle 4, Stand D101: Chancen und Risiken für unabhängige Buchverlage heute, Gesprächsrunde moderiert von Tilman Spreckelsen, mit Sebastian Guggolz, Stefan Weidle, Monika Osberghaus

20 Uhr, Nacht der litauischen Literatur und Musik im Schauspielhaus, Baustelle, Bosestraße 1, 04109, Leipzig (Zentrum), mit Antanas Škėma, »Das weiße Leintuch«

Freitag, 24. März

13 Uhr, Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309: Verleihung des Kurt Wolff Preises. Wir erhalten den Förderpreis, der Hauptpreis geht an den Schöffling Verlag

15 Uhr, Nordisches Forum Halle 4, Stand C400: Präsentation »Reisen ohne Ziel« von Harry Martinson. Der Übersetzer Klaus-Jürgen Liedtke und Sebastian Guggolz in Gespräch und Lesung

16 Uhr, Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309: Präsentation »Reisen ohne Ziel« von Harry Martinson. Der Übersetzer Klaus-Jürgen Liedtke und Sebastian Guggolz in Gespräch und Lesung

16:30 Uhr Forum DIE UNABHÄNGIGEN, Halle 5, Stand H309: Start der Hotlist 2017, mit Axel von Ernst, Christoph Haacker und Sebastian Guggolz

20 Uhr, Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Schuhmachergäßchen 4, 04109, Leipzig (Zentrum): Kurt Wolff Abend. Die Preisträger im Gespräch, dazu eine Lesung aus »Das weiße Leintuch« von Antanas Škėma von der Übersetzerin Claudia Sinnig

23 Uhr, UV – Lesungen der unabhängigen Verlage Lindenfels Westflügel, Hähnelstr. 27, 04177, Leipzig (West): Wiederentdeckt: Sebastian Guggolz liest aus Antanas Škėma, »Das weiße Leintuch«

Samstag, 25. März

10:30 Uhr, Nordisches Forum Halle 4, Stand C400: Präsentation »Reisen ohne Ziel« von Harry Martinson. Der Übersetzer Klaus-Jürgen Liedtke und Sebastian Guggolz in Gespräch und Lesung

11 Uhr, Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C500: Neu übersetzen oder überarbeiten? Zum Umgang mit modernen Klassikern. Gesprächsrunde, moderiert von Sebastian Guggolz, mit den Übersetzern Andrea Ott und Nikolaus Stingl

14:30 Uhr, Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand E505: Podium zu Antanas Škėma, mit der Übersetzerin Claudia Sinnig, dem litauischen Dichter Tomas Venclova und Verleger Sebastian Guggolz, moderiert von Richard Kämmerlings

Buchpräsentation Antanas Škėma: »Das weiße Leintuch« im Literaturhaus Berlin

Antanas Škėmas Roman »Das weiße Leintuch« wird in seiner ersten deutschen Übersetzung am MIttwoch, den 15. März 2017, um 20 Uhr, im Großen Saal des Literaturhauses Berlin vorgestellt. Die Übersetzerin Claudia Sinnig und der große litauische Dichter Tomas Venclova sind im Gespräch mit Richard Kämmerlings.

Zum Buch: Antanas Škėma (1910–1961) hinterließ einen Roman, der bis heute bedeutenden Einfluss auf die litauische Literatur ausübt: »Das weiße Leintuch«. Geschrieben zwischen 1952 und 1954, wurde er jetzt erst von Claudia Sinnig ins Deutsche übersetzt. Der Protagonist Antanas Garšva, ein litauischer Exilschriftsteller, arbeitet als Liftboy in einem vielstöckigen New Yorker Hotel. Er ist vor den Sowjets aus Litauen geflohen, hadert aber mit der bigotten litauischen Leitkultur und der Trivialität der amerikanischen Konsumgesellschaft. In Rückblenden und Reflexionen versucht, er seinen dramatischen Lebensweg zu verarbeiten und ihm einen Sinn zu geben, in der New Yorker Gegenwart findet er sich verstrickt in ein Dreiecksverhältnis mit seiner Geliebten Elena und ihrem Ehemann.

Eintritt: 5,- / 3,- € Literaturhaus Berlin Fasanenstraße 23 10719 Berlin Tel. +49 (0)30 887 286 0 literaturhaus[at]literaturhaus-berlin.de

Der Guggolz Verlag auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse (23.–26. März)

Wie schon im letzten finden Sie uns auch in diesem Jahr in Halle 5, G104 auf der Leipziger Buchmesse 2017 (23.–26. März 2017). Dort werden wir unsere beiden neuen Bücher vorstellen, »Das weiße Leintuch« von Antanas Škėma und »Reisen ohne Ziel« von Harry Martinson. Besuchen Sie uns gerne und werfen Sie einen Blick in die neuen und älteren Bücher!

Eveline Passet erhält das Zuger Übersetzerstipendium 2017

Zuger Übersetzer-Stipendium 2017 an Eveline Passet

Das elfte Zuger Übersetzer-Stipendium in der Höhe von SFr. 50'000 geht an Eveline Passet (Berlin) für die Übersetzung der Tagebücher von Michail Prischwin. Die geplanten vier Bände erscheinen im Guggolz Verlag (Berlin).

Die Preisverleihung findet am 11. Juni 2017 in Zug statt.

Die Preisträgerin des Zuger Übersetzer-Stipendiums: Eveline Passet, geboren 1958 in Groß-Gerau, studierte Slawistik und Romanistik; sie arbeitet seit 1985 als literarischer Übersetzerin und als Rundfunkautorin. Besonders intensiv beschäftigte sie sich mit Ilja Ehrenburg. 2012 veröffentlichte sie zusammen mit Gabriele Leupold (Zuger Übersetzer- Stipendium 1997) den Band »Im Bergwerk der Sprache«. Von Michail Prischwin erschien bei Guggolz 2015 »Der irdische Kelch«.

Michail M. Prischwin (geboren 1873 in Chruschtschowo, gestorben 1954 in Moskau) veröffentlichte zu Lebzeiten Erzählungen wie »Der versunkene Weg« und »Die Kette des Kstschej«; er beschäftigte sich auch intensiv mit der Fotografie. Seine umfangreichen Tagebücher konnten in Russland erst nach 1991 veröffentlicht werden; die Ausgabe ist noch nicht abgeschlossen.

Die Tagebücher umfassen den Zeitraum von 1905 bis 1954, drei russische Revolutionen, zwei Weltkriege, den Grossen Terror, das erste Jahr nach Stalins Tod. Das diaristische Schreiben entsprang Prischwins Willen, den eigenen weltwahrnehmenden Blick, das eigene Fühlen und Denken, die eigenen Wertvorstellungen, die eigene Sprache freizuhalten von den Korruptionen, denen viele unterlagen aus Angst. Das Original umfasst mehr als 13 000 kleingedruckte Seiten.

Buchpräsentation von »Das Leben und die Liebe« von Anton Hansen Tammsaare bei Pankebuch in Berlin-Pankow

Mittwoch, 18. Januar 2017 – 20 Uhr

Der Berliner Verleger Sebastian Guggolz ist bereits zum dritten Mal zu Gast bei Pankebuch. Er bringt das Buch des estnischen Autors Anton Hansen Tammsaare (1878 – 1940) »Das Leben und die Liebe« übersetzt von Irja Grönholm mit. In Zusammenarbeit mit der estnischen Botschaft!

Pankebuch – Die schönsten Bücher des Nordens Wilhelm-Kuhr-Str. 5 13187 Berlin

Tel.: 030 48479013 Fax: 030 48479017 info@pankebuch.de

Sie finden uns im Zentrum von Alt-Pankow, zwischen Rathaus und Bürgerpark. 8 Minuten von der S-Bahn Wollankstr. 10 Minuten von S-/U-Bahn Pankow 3 Minuten von der Haltestelle Rathaus Pankow (Tram 1, Bus 107, 155, 250, 255)

Wir erhalten den Kurt-Wolff-Förderpreis 2017!

Die offizielle Pressemeldung der Kurt Wolff Stiftung:

Das Kuratorium der Kurt Wolff Stiftung hat entschieden:

Der mit 26 000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis 2017 geht an den Verlag Schöffling & Co., der seit fast einem Vierteljahrhundert mit untrüglichem Gespür und nicht nachlassender Neugier der deutschen Gegenwartsliteratur in Lyrik und Prosa immer neue Autoren erschließt, ihre Werke sorgfältig betreut und zugleich ein Verlagsprogramm entfaltet hat, das die Übersetzung wagemutiger internationaler Literatur mit der Neuausgabe deutschsprachiger Schlüsselwerke aus Weimarer Republik und Nachkriegszeit verbindet.

Der mit 5000 Euro dotierte Förderpreis zum Kurt-Wolff-Preis geht an den Guggolz Verlag, der in einer Zeit, in der Europa sich neu zu definieren hat, das deutsche Publikum mit einer klugen Auswahl von Neu- und Wiederentdeckungen der ost-, mittel- und nordeuropäischen Länder bekannt macht.

Die Preisverleihung findet anlässlich der Leipziger Buchmesse am Freitag, den 24. März 2017, 13 Uhr, im Forum DIE UNABHÄNGIGEN statt, das von der Kurt Wolff Stiftung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse organisiert wird.

Die Laudatio hält der Autor Burkhard Spinnen.

Wir danken der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das Kuratorium der KWS: Renate Georgi, Joachim Kersten (Vorsitzender), Dr. Jochen Meyer, Dr. Lothar Müller, Alexander Oechsner, Annegret Schult, Dr. Erdmut Wizisla.

Wir gratulieren den ausgezeichneten Verlagen.

Leipzig, 05.12.2016

Leif Greinus Britta Jürgs Jörg Sundermeier (Vorstand der KWS)

Katalog Frühjahr 2017

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Buchpräsentation von »Der Mond« von Jiří Mahen beim buchbund in Berlin-Neukölln

Jiří Mahen, »Der Mond« Gespräch zwischen Sebastian Guggolz und Eduard Schreiber Samstag, 10. Dezember 2016, 19 Uhr, Eintritt frei, buchbund Sanderstr. 8, 12047 Berlin-Neukölln

http://buchbund.de/mahen-schreiber-der-mond/

Jiří Mahen (1882–1939) war einer der scharfsinnigsten und gewitztesten Autoren der tschechischen Literatur, der spöttisch und poetisch immer auch gegen die Illusionslosigkeit der Existenz anschrieb. Seine Prosaphantasie »Der Mond« besteht aus dreißig kurzen dialogförmigen Texten, die den verschiedenen Mondphasen zugeordnet sind. Von der abnehmenden Sichel und dem Neumond über den zunehmenden bis schließlich zum Vollmond. Es finden sich geistreiche Anekdoten, philosophische Erörterungen, absurde Dialoge und Märchen von der Nichtigkeit menschlichen Lebens. Die Literatur wird darin verhandelt, aber auch die Politik, Geschichte, der Weltuntergang, die künstlerische Existenz und die Liebe. Jedem dieser Themen ringt Mahen – zart und treffsicher und scharfkantig – eine schlagende Pointe, eine überzeugende Einsicht, eine ungewöhnliche Perspektive ab.

Mahen betreibt ein poetisches literarisches Verwirrspiel: Der Prager Botschafter für das »Mondreich«, Algernon Moonshiner, hat angeblich Texte gesammelt, die das Interesse am »Mondreich« wecken sollen. Diese Texte lesen wir nun, wenn wir uns »Der Mond« vornehmen. Sie zeugen von einer überbordenden Erfindungskraft, von funkenschlagendem Witz. Jiří Mahen, der belesene Bibliothekar aus Brünn, knüpft an romantische Mondbetrachtungen und Reflexionen an, fügt ihnen allerdings eine nicht zu übersehende ernsthafte Ironie hinzu. »Der Mond« hat erheblichen Einfluss auf die nachfolgenden tschechischen Dichter ausgeübt; der schmale Band ist auch heute noch auf ungewöhnliche Weise anregend, schön und auch im wahren Wortsinn »wunder«-voll.

Ein Gespräch zwischen dem Verleger Sebastian Guggolz und dem Übersetzer Eduard Schreiber.

Eintritt frei.

Der Guggolz Verlag auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse

Vom Mittwoch, 19., bis zum Sonntag, 23. Oktober, öffnet die Frankfurter Buchmesse ihre Tore. Auch wir sind wieder mit einem Stand vertreten, an gleicher Stelle wie im vergangenen Jahr: in Halle 4.1, F97, gleich beim 3sat-Stand. Außerdem wird auf der Frankfurter Buchmesse die Übersetzerbarke verliehen, die in diesem Jahr an den Guggolz Verlag und Sebastian Guggolz geht. Die Preisverleihung (samt Laudatio von Hinrich Schmidt-Henkel) wird am Mittwoch, 19. Oktober, von 12 bis 13 Uhr im Weltempfang stattfinden, Halle 3.1, L25. Kommen Sie zur Preisverleihung und zum Stand, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Verlagsabend: Sebastian Guggolz zu Gast beim Literaturladen Wist in Potsdam

DER BLAUE SALON | SCHÖN VERLEGEN Zu Gast: Der Verleger Sebastian Guggolz Montag, 10. Oktober, 19 Uhr Wist – Der Literaturladen Dortustr. 17, Eingang: Brandenburgerstraße 14467 Potsdam

Die Flut an neuen Veröffentlichungen führt dazu, dass die Halbwertszeit der Bücher immer kürzer wird. Die Neuerscheinungen, die sich nicht innerhalb weniger Monate durchsetzen, werden kurzerhand wieder aus den Regalen geräumt, sie verschwinden aus den Buchläden und werden dadurch dem Vergessen preisgegeben.

Was sagt das über die Qualität dieser Bücher? Nichts. Und aus diesem Grund will sich der Guggolz Verlag genau diesen Büchern und Autoren widmen und sie angemessen präsentieren. Das Ziel ist es, diese Literatur auf dem deutschen Buchmarkt breiter und vielgestaltiger verfügbar zu machen. Ziel ist es aber auch, Regionen auf der literarischen Landkarte sichtbar zu machen, die häufig nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Abseits der kulturellen Metropolen findet sich die Literatur, die sich nicht so sehr nach Moden oder dem Zeitgeist richten muss, sondern die näher am alltäglichen Leben der Menschen ist und den Raum und die Freiheit hat, sich in ihrer Eigenheit zu entwickeln.

Amalie Skram, »Professor Hieronimus« bei Pankebuch

Am Donnerstag, 30. Juni, 20 Uhr stellt Verleger Sebastian Guggolz bei Pankebuch den Roman »Professor Hieronimus« der norwegischen Autorin Amelie Skram vor.

Amalie Skram (1846–1905) hat als eine der ersten Autorinnen Skandinaviens in ihren Romanen moderne Frauenfiguren geschaffen. Sie erstarren nicht in den gesellschaftlichen Konventionen, sondern stemmen sich gegen die Missstände und die Unterdrückung durch die männlich geprägten und bestimmten Verhältnisse. »Professor Hieronimus« erzählt die Geschichte der Malerin Else Kant, die sich nach einem Zusammenbruch in die psychiatrische Klinik von Professor Hieronimus begibt, um wieder zu Kräften zu kommen. Dort jedoch darf sie plötzlich keine eigenen Entscheidungen mehr treffen, muss sich den Regeln und dem Alltag in der Klinik fügen. Und auch die Entscheidung, wann sie wieder in ihr früheres Leben zurückkehren kann, liegt plötzlich nicht mehr in ihrer Hand. Else ist jedoch fest entschlossen, um ihre Selbstbestimmtheit zu kämpfen und ihre Würde zu bewahren. Dafür gibt sie fast alles auf, was ihr lieb erschien.

Am 30. Juni, 20 Uhr, PANKEBUCH Die schönsten Bücher des Nordens / Wilhelm-Kuhr-Str. 5 / 13187 Berlin-Pankow / Tel (030) 48479013 / info@pankebuch.de / www.pankebuch.de

Russischer Salon im Thalia Kino Potsdam: Spurwechsel - Ein Film vom Übersetzen

Spurwechsel - Ein Film vom Übersetzen

Am 29. Mai um 17 Uhr in Anwesenheit von Regisseurin Eveline Passet & Verleger Sebastian Guggolz vom Guggolz Verlag Berlin

Deutsche Originalfassung

Thalia Filmtheater Betriebs GmbH Rudolf Breitscheid Str. 50 14482 Potsdam - Babelsberg

Ist Ironie, etwa die heitere wie feine Distanziertheit eines Thomas Mann, übersetzbar? Warum wimmelt es in russischen Texten von "Täubchen" und "Herzchen"? Wird Kafkas Liftjunge Karl Roßmann gegen die Schulter oder in den Hintern gestoßen? Und wie kommt es, dass "aktualnost" und "Aktualität" nicht dasselbe bedeuten? Übersetzer müssen viel können: "Der wahre Übersetzer muss der Dichter des Dichters sein", forderte Novalis. Dabei ist laut Osip Mandelstam die "Qualität der Übersetzungen in einem bestimmten Land ein direkter Indikator seines kulturellen Niveaus. Sie ist genauso bezeichnend wie der Seifenverbrauch..." und - sie macht Weltliteratur überhaupt erst möglich.

Der Film "Spurwechsel" lässt in fünf Episoden zehn Deutsch-Russisch-Übersetzer zu Wort kommen. Er fragt nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten dieser Sprachen und wie diese von den Übersetzern gestaltet werden.

http://www.thalia-potsdam.de/russischersalon.php

Verlagsabend: Sebastian Guggolz im Gespräch mit Esther Kinsky und Timea Tankó

Verlagsabend: Sebastian Guggolz im Gespräch mit Esther Kinsky und Timea Tankó

Am Samstag, 28.05.2016, 19:00 Uhr Buchhandlung buchbund, Sanderstr. 8, 12047 Berlin-Neukölln Eintritt: frei

„Abseits der kulturellen Metropolen findet sich die Literatur, die sich nicht so sehr nach Moden oder dem Zeitgeist richten muss, sondern die näher am alltäglichen Leben der Menschen ist und den Raum und die Freiheit hat, sich in ihrer Eigenheit zu entwickeln.” So lautet die Devise des im Jahr 2014 gegründeten Guggolz Verlags. Die Bücher, die in seinem Fokus stehen, wurden vor Jahren in Ungarn, Finnland, Weißrussland, Norwegen, Schottland oder Estland geschrieben und sind in Deutschland entweder unbekannt oder längst vergessen.

Am Abend des 28. Mai sprechen Sebastian Guggolz, Esther Kinsky und Timea Tankó über das Lesen, Übersetzen und Verlegen von zwei Werken, die im Verlag erschienen sind: Die Großwäscherei von Andor Endre Gelléri (übersetzt aus dem Ungarischen von Timea Tankó) und Szenen aus Schottland von James Leslie Mitchell (übersetzt aus dem Englischen von Esther Kinsky).

Timea Tankó, geb. 1978 in Leipzig, verbrachte ihre Kindheit in Ungarn und Deutschland. Sie studierte in Leipzig Kulturwissenschaften und Übersetzung (Französisch, Spanisch). Seit 2003 übersetzt sie ungarische Literatur ins Deutsche, u. a. Texte von Antal Szerb, Krisztián Grecsó, Miklós Vajda und István Kemény.

Esther Kinsky, geb. 1956 in Engelskirchen. Sie studierte Anglistik und Slawistik in Bonn und Toronto. Seit 1986 ist sie als Übersetzerin aus dem Polnischen, Russischen und Englischen tätig. Zuletzt erschienen von ihr: Naturschutzgebiet. Gedichte und Fotografien (2013), Am Fluss (2014) und, gemeinsam mit Martin Chalmers, die zweistimmige Reiseerzählung Karadag Oktober 13 (2015). Sowohl für ihre übersetzerische als auch für ihre schriftstellerische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2015 erhielt sie u.a. den Kranichsteiner Literaturpreis sowie den Preis der SWR-Bestenliste für Am Fluss.

Sebastian Guggolz, geb. 1982, arbeitete einige Jahre als Lektor in Berlin, bevor er 2014 den Guggolz Verlag gründete. Er verlegt vergessene und übersehene Klassiker aus Nord- und Osteuropa in neuer Übersetzung.

http://buchbund.de/verlagsabend-sebastian-guggolz-im-gespraech-mit-esther-kinsky-und-timea-tanko/

Katalog Herbst 2016

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Der Guggolz Verlag stellt sich auf der Literaturwoche Donau vor.

Literaturwoche Donau 2016: »Dead and very alive« – Der Guggolz-Verlag stellt sich vor.

Sebastian Guggolz stellt seinen Verlag vor »Der Verleger der toten Autoren« titelte eine Berliner Zeitung über Sebastian Guggolz und seinen 2013 gegründeten Verlag. Quicklebendig sind da die Autoren, die ihre Werke im 19. und frühen 20. Jahrhundert schrieben. Wiederentdeckungen in grafisch exquisit aufgemachten Büchern sind Guggolz’ Bücher: beispielsweise Sillanpää, der finnische Literaturnobelpreisträger. Er schrieb den um 1919 entstandenen Roman »Frommes Elend«, eine harte und zugleich anrührende Schilderung harten bäuerlichen Lebens in Finnland vor über 100 Jahren. Oder Maxim Harezki, der während der russischen Kriegs- und Revolutionswirren von 1917/18 mit erstaunlicher Klarsicht über einen jungen Mann schrieb, der zerrissen ist zwischen Sympathie für den Umsturz und Ablehnung der Gewalt, die er mit sich bringt: »Zwei Seelen« heißt der Roman, der 1919 erschien. Ein Abend für Entdecker. Der 34jährige Verleger weiß lebendig und anregend von den Abenteuern des Bücherfindens und -machens zu berichten!

Freitag 22.04.2016, 19:30 Uhr, Venet-Haus Galerie, Bahnhofstraße 41, 89231 Neu-Ulm, Eintritt 6 €

Musik: “KURZWEIL” – Julius Wunderle (Saxophon) und Jonathan Frey (Piano)

Sebastian Guggolz und Esther Kinsky präsentieren »Szenen aus Schottland« am 14. April 2016

Der Guggolz Verlag zu Gast bei Ferlemann und Schatzer: Sebastian Guggolz und die Übersetzerin Esther Kinsky stellen »Szenen aus Schottland« von James Leslie Mitchell vor. Am Donnerstag, den 14. April 2016, um 20 Uhr.

Buchhandlung Ferlemann & Schatzer, Güntzelstr. 45, 10717 Berlin, (030) 86 39 60 67 buch@ferlemannundschatzer.de

Verlagspräsentation in der Buchhandlung Die Insel am 7. April 2016

Sebastian Guggolz macht das, was andere Verleger unterlassen: Er konzentriert sich auf zwei Veröffentlichungen pro Saison, denen er seine volle Hingabe zuteil werden lässt. Entsprechend anders und schön sind die Resultate - wer ein Guggolz-Buch in die Hand nimmt, spürt es sofort. Mit seinem 2014 gegründeten Haus widmet sich der Jungverleger, der lange Jahre als Lektor bei Matthes & Seitz tätig war, nord- & osteuropäischer Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vieles an hochkarätigen Texten ist in den Wirren der Zeit untergegangen - der Guggolz Verlag hebt diese vergessenen Schätze. Sebastian Guggolz wird in der Buchhandlung Die Insel über seine Verlagsgründung, Aufspür- und Übersetzungsprozesse und seine aktuellen Novitäten sprechen.

Am 7. April 2016, 20 Uhr, Eintritt: 5 Euro

Buchhandlung Die Insel,
Prenzlauer Berg, Greifswalder Str. 41, 10405 Berlin, Tel. 030 4250604, info@insel-buchladen.de

Indiebookday bei Dussmann

Dussmann hat zum diesjährigen Indiebookday am 26. März 2016 sechs Indie-Verleger eingeladen. Von 13–17 Uhr stellen sie ihr Buchprogramm vor, beantworten Fragen und freuen sich auf interessante Gespräche über Literatur.

13–15 Uhr: Susanne Schüssler (Verlag Klaus Wagenbach) Jörg Sundermeier (Verbrecher Verlag) Sebastian Guggolz (Guggolz Verlag)

15–17 Uhr: Stefan Weidle (Weidle Verlag) Stefanie Ericke-Keidtel (mairisch Verlag) Selma Wels (binooki)

Die Idee: Kaufen Sie am Indiebookday, also am 26. März, ein Buch aus einem Indie-Verlag. Posten Sie anschließend ein Foto des Covers, des Buches oder von Ihnen mit dem Buch in einem sozialen Netzwerk mit dem Hashtag #indiebookday.

Der Guggolz Verlag auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse (17.–20. März)

Wie schon im letzten finden Sie uns auch in diesem Jahr in Halle 5, G102 auf der Leipziger Buchmesse 2016 (17.–20. Oktober 2016). Dort werden wir unsere beiden neuen Bücher vorstellen, »Szenen aus Schottland« von James Leslie Mitchell und »Professor Hieronimus« von Amalie Skram. Besuchen Sie uns gerne und werfen Sie einen Blick in die neuen und älteren Bücher!

Andor Endre Gelléris »Die Großwäscherei« und der Guggolz Verlag zu Gast bei Ravensbuch

RavensBuch stellt vor

Sebastian Guggolz vom Guggolz Verlag

Dienstag, 17. November 2015 - 20:00 Uhr

1982 wurde er in Ravensburg geboren, in Hamburg hat er studiert und in Berlin, im Verlag Matthes & Seitz, Erfahrungen als Lektor gesammelt. Seit 2014 ist Sebastian Guggolz Verleger in Berlin.

Mittlerweile hat er in seinem Guggolz Verlag sechs Bücher veröffentlicht, Programmschwerpunkt sind Neu- und Wiederentdeckungen vergessener Klassiker aus Ost- und Nordeuropa.

Unter anderem holt Guggolz die Romane des einzigen finnischen Literaturnobelpreisträgers, Frans Eemil Sillanpää, ans Licht der literarischen Welt. „Frommes Elend“ ist bereits erschienen, im August kam „Hiltu und Ragnar“ hinzu.

Die zweite Neuerscheinung „Die Großwäscherei“ ist der erste Roman des Ungarn Andor Endre Gelléri. Darin dampfen die Waschbottiche, rotieren die Waschmaschinen und Wäscheschleudern, gleiten die Bügeleisen über die Seidenhemden, pfeifen die Beheizungsrohre. Es ist der pulsierende Rhythmus der belebten Straßen und der niemals ruhenden Maschinen – der modernen Großstadt Budapest.

In der Wäscherei arbeiten Waschfrauen und Heizer, Färbejungen und Bügelmädchen, Vorarbeiter und Hausierer, die alle von einem besseren Leben träumen. Doch vorerst fügen sie sich in den Arbeitsablauf in der Wäscherei, um ihre Existenz zu sichern. Gelléri formt das Treiben in der Wäscherei zu einem sprachlichen Erlebnis. Mit kräftigen Farben malt er die Visionen und die Ängste der Menschen aus und lässt den Leser das Schicksal der einzelnen Figuren mit allen Sinnen erleben. Der Roman, übersetzt von Timea Tankó, ist ein schillernder Glanzpunkt der ungarischen Literatur und in der Beschreibung der Arbeitswelt mit ihren Zumutungen und Erfordernissen auch heute noch genauso aktuell wie damals.

Sebastian Guggolz wird sein Programm, dessen Markenzeichen besonders schön gestaltete Bücher sind, vorstellen. Der Schauspieler Steffen Nowak liest Passagen aus „Die Großwäscherei“.

Der Eintritt kostet 5 Euro; mit RavensBuch-Card 3 Euro.

Eveline Passet stellt »Der irdische Kelch« von Michail Prischwin vor

Die Schatzgräber des Berliner Guggolz-Verlags haben Anfang diesen Jahres die grotesk-legendenhafte Erzählung »Der irdische Kelch« des »Sängers der russischen Natur« Michail Prischwin veröffentlicht. Die Übersetzerin Eveline Passet wird an diesem heutigen Abend Ausschnitte ihrer Übertragung dieses vergessenen Klassikers vorlesen. Außerdem wird der Verlagsgründer Sebastian Guggolz eine Einführung in die »Philosophie« des Verlags geben. Die Lesung / Präsentation am Samstag, den 31.10.2015 wird um 19 Uhr beginnen. Zabriskie Buchhandlung Manteuffelstraße 73 Berlin-Kreuzberg

Verlagsperlen bei Lehmanns. Präsentation Guggolz Verlag und »Die Großwäscherei«

Verlagsperlen – Dienstags bei Lehmanns Guggolz Verlag mit Timea Tankó

In unserer Veranstaltungsreihe präsentieren wir Ihnen kleine Perlen aus der großen deutschsprachigen Verlagslandschaft. Dieses Mal ist am Dienstag, den 27.10.2015 um 20:15 Uhr, der Berliner Guggolz Verlag Gast: Sebastian Guggolz bringt Übersetzerin Timea Tanko mit und stellt »Die Großwäscherei« von Andor Endre Gelléri vor. (Eintritt 5€)

Buchhandlung Lehmanns Grimmaische Straße 10 04109 Leipzig 0341 / 3397500-0

Michail Prischwin übersetzen – Eveline Passet im Gespräch

Veranstaltungstext: Wir haben einen neuen Verlag in Berlin, der wunderbare Neuerscheinungen herausbringt: Sebastian Guggolz erschließt uns moderne Klassiker aus dem nord- und osteuropäischen Raum, die noch nie zuvor auf deutsch zu lesen waren.

Und dafür hat der Verleger nur die besten Übersetzerinnen gewinnen können: Am Mittwochabend, dem 7. Oktober (19.30 Uhr), wird Eveline Passet ihre Kunst vorführen. Mit dem Werk Michail Prischwins hat Sie sich an ein stilistisch vielseitiges Buch gewagt, das uns in die Wirren der bolschewistischen Revolutionszeit entführt und doch auch noch viel von dem mythischen alten Russland bewahrt.

Buchhandlung leselieber, Bölschestraße 79, 12587 Berlin, 030 12 02 68 63

Frankfurter Buchmesse 2015, Guggolz Verlag

Wie schon im letzten finden Sie uns auch in diesem Jahr in Halle 4.1, F97 auf der Frankfurter Buchmesse 2015 (14.–18. Oktober 2015). Dort werden wir unsere beiden neuen Bücher vorstellen, »Die Großwäscherei« von Andor Endre Gelléri und »Hiltu und Ragnar« von Frans Eemil Sillanpää. Besuchen Sie uns gerne und werfen Sie einen Blick in die neuen und älteren Bücher!

Kleine Verlage am Großen Wannsee

Zum mittlerweile elften Mal sind am Samstag, den 25. Juli ab 15 Uhr, ausgewählte Verlage aus dem deutschsprachigen Raum zu Gast im LCB. 24 Verlage stellen ihre Bücher und Autoren in entspannter Atmosphäre vor. Alle Literaturfreundinnen und -freunde sind herzlich willkommen zu stöbern, zu entdecken und sich auszutauschen.

Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
D-14109 Berlin

Link

Buchpräsentation

Sebastian Guggolz stellt im Felleshus in Lesung und im Gespräch mit dem Autor und Skandinavisten Klaus Böldl Heðin Brús »Vater und Sohn unterwegs« vor, den Färöischen Klassiker, den es nun erstmal direkt aus dem Färöischen übersetzt auf Deutsch zu lesen gibt.

Nordische Botschaften Felleshus
Rauchstraße 1
10787 Berlin
Tel: 030 - 50 50 0
Eintritt frei
Link

Katalog Herbst 2015

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Guggolz Verlag auf der Leipziger Buchmesse

In Halle 5, D104 finden Sie uns auf der Leipziger Buchmesse 2015. Dort werden wir unsere nächsten beiden Bücher vorstellen, die Frühjahrstitel »Vater und Sohn unterwegs« von Heðin Brú sowie »Der irdische Kelch« von Michail Prischwin. Kommen Sie vorbei und werfen Sie einen Blick in die Bücher!

Buchpräsentation

Am 20.11.2014 um 19 Uhr wird im Finnland-Institut Berlin, Georgenstraße 24 (1. OG), 10117 Berlin (gegenüber Bahnhof Friedrichstraße) »Frommes Elend« von Frans Eemil Sillanpää vorgestellt. Gemeinsam mit dem Verein »Das finnische Buch« wird Sebastian Guggolz eine Einführung geben in das Buch und die Neuerscheinung, nach einer Lesung wird es dann ein Gespräch mit der Übersetzerin Reetta Karjalainen über die Arbeit an »Frommes Elend« geben. Link

Guggolz Verlag auf der Frankfurter Buchmesse

In Halle 4.1, F97 finden Sie uns auf der Frankfurter Buchmesse 2014. Dort werden wir unsere ersten beiden Bücher vorstellen, Frans Eemil Sillanpää wird auch im Rahmen des Programms des diesjährigen Gastlandes der Buchmesse vorgestellt. Kommen Sie gerne vorbei und werfen Sie einen Blick in die Bücher!